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Calima: Sandwolke aus Süden trübt Fuerteventura ein

Eine ausgedehnte Sandwolke hat sich am Sonntagabend von Süden her Fuerteventura genähert. Die Satellitenbilder vom 4. Oktober zeigen sie über der Küste der Westsahara und dem Atlantik davor, die Aufnahmen vom Montagmorgen eine Insel unter einem gelblich-grauen Schleier. Der Himmel bleibt deshalb auch heute trüb.

Sandwolke zieht von Süden auf und legt sich über die Insel

Sonntagabend: Die Front nähert sich

Auf den Satellitenbildern von Sonntag, 4. Oktober, ist die Sandwolke gut zu erkennen. Um 18.00 Uhr Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) hebt sich ein breites, gelblich-helles Band deutlich vom dunklen Atlantik ab. Es reicht von der Küste der Westsahara bei Boujdour und El Aaiún nach Nordwesten und kommt Fuerteventura bereits nahe. Die Aufnahme von 18.40 Uhr (19.40 Uhr MESZ) zeigt dasselbe Bild: Die Wolke hält weiter Kurs auf die Insel.

Montagmorgen: Fuerteventura liegt darunter

Die Aufnahmen vom Montag, 5. Oktober, um 8.20 und 8.30 Uhr Ortszeit (9.20 und 9.30 Uhr MESZ) zeigen, wie sich die Lage über Nacht verändert hat. Aus dem Band vom Vorabend ist ein gleichmäßiger, gelblich-grauer Schleier geworden, der die ganze Insel bedeckt. Auch Lanzarote liegt darin. Klare Himmelsflächen sind über Fuerteventura auf den Bildern nicht zu erkennen.

Was das für heute bedeutet

Fuerteventura bleibt damit heute trüb. Bei Calima, wie die Kanaren die Eintrübung durch Saharastaub nennen, wirkt der Himmel diesig und milchig, die Sonne scheint nur gedämpft, und die Fernsicht ist eingeschränkt. Wie lange die Sandwolke über der Insel bleibt, lässt sich aus den Satellitenbildern nicht ablesen. Aktuelle Warnungen veröffentlicht die staatliche Wetterbehörde AEMET.

Weiterführende Links: Kachelmannwetter.com | AEMET

Bildquelle: Kachelmannwetter.com (Satellitendaten: EUMETSAT)

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