Die Surferin Julia Castro aus Fuerteventura nimmt an den Olympischen Spielen 2024 als Kommunikatorin teil. Trotz finanzieller Hürden wird sie in den sozialen Netzwerken intensiv über den Internationalen Segelverband berichten. Ein Mentalitätswandel bei den Politikern ist notwendig.
Julia Castro bei den Olympischen Spielen 2024
„Politiker sind der Meinung, dass es wertvoller ist, einem Außenstehenden Geld zu geben, um für uns zu werben, als es den Leuten hier zu geben, die in der ganzen Welt unterwegs sind, die mit guten Ergebnissen konkurrieren und die gute Botschafter sein können“.
Eine sportliche Karriere mit Hindernissen
Julia wird nach Marseille reisen, um dort ihre Kommunikationsstrategie umzusetzen. Sie wird über Facebook, Twitter und YouTube die Welt über die Ergebnisse und Geschehnisse im Segelsport informieren. Obwohl die Bildrechte eine Herausforderung darstellen, freut sie sich darauf, ihre Insel weiterhin vertreten zu dürfen. Diese neue Aufgabe sieht sie als „große Ehre“.
Rückkehr und Zukunftsperspektiven und Unterstützung durch den Spanischen Segelverband
Nach den Spielen wird Julia auf Fuerteventura über ihre berufliche Zukunft nachdenken. Die finanzielle Unterstützung für ihre sportliche Karriere war bislang gering. Nur das Rathaus von Pájara half ihr, weiterhin an Wettkämpfen teilzunehmen. Sie wünscht sich, sich auf den Wettbewerb konzentrieren zu können, ohne ständig nach finanzieller Unterstützung suchen zu müssen. Ein Mentalitätswandel ist notwendig, betont sie. Der Spanische Segelverband hat nicht gezögert, auf Julias Kommunikationsfähigkeiten zu zählen. Um die Aktivitäten des Internationalen Segelverbands bei den Olympischen Spielen in Paris genau zu verfolgen, können Interessierte auf die Webseite von World Sailing schauen.
weiterführende Links: Spanischer Segelverband, Julia Castro auf Intagram , Julia Castro auf Facebook
