Natalia Évora Soto (CC) fordert von der kanarischen Regierung, dass Forschungsprojekte auf den Kanarischen Inseln Umweltgarantien einhalten für umweltgerechte Forschung und in Kooperation mit lokalen und insularen Institutionen erfolgen, um negative Auswirkungen wie bei den seltenen Erden auf Fuerteventura zu vermeiden.
Umweltgerechte Forschung: Natalia Évora fordert die Regierung auf, dafür zu sorgen, dass Forschungsprojekte die Umweltgarantien einhalten und Hand in Hand mit lokalen und insularen Institutionen gehen.
Projekte und umweltgerechte Forschung auf den Kanaren
Natalia Évora Soto, Mitglied der Kanarischen Nationalistischen Fraktion, fordert von der Regierung, dass alle Projekte oder Forschungen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben könnten, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen durchgeführt werden. Dies soll verhindern, dass Vorfälle wie bei den seltenen Erden auf Fuerteventura wiederholt werden. Ihre Rede vor der Kommission für den ökologischen Übergang betonte die Notwendigkeit, umweltfreundliche Ansätze zu verfolgen und lokale Gemeinschaften einzubeziehen.
Potenzial der Geothermie auf den Kanaren
In der Kommission wurde die Nutzung von Geothermie auf den Kanarischen Inseln als Möglichkeit für eine nachhaltige Energieerzeugung diskutiert. Geothermische Energie ist eine wetterunabhängige, erneuerbare Energiequelle, die Wärme und Strom aus Erdwärme gewinnt. Évora Soto sieht darin eine umweltschonende Alternative, die jedoch Risiken in der Explorations- und Bohrphase birgt. Eine gründliche Analyse bestehender Studien und Publikationen ist erforderlich, um das Potenzial für Canarias zu bewerten.
Koordination mit lokalen Verwaltungen
Finanzierung und Zukunftsaussichten
Natalia Évora erinnert daran, dass Versuche zur Nutzung der Geothermie auf den Kanarischen Inseln bereits auf Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria und La Palma stattgefunden haben. Für die zukünftige Entwicklung hat das Ministerium für den ökologischen Übergang und die demografische Herausforderung den Kanarischen Inseln 106 Millionen Euro für Tiefengeothermie-Bohrungen zugewiesen. Diese Mittel sind für Projekte auf La Palma, Teneriffa und Gran Canaria bestimmt.
