Jéssica de León betont, dass die Tourismusprognosen für 2024 trotz der Insolvenz von FTI stabil bleiben und die Arbeitsplätze gesichert sind.
Tourismusprognosen für 2024
FTI-Insolvenz und die Auswirkungen
Jéssica de León, die Ministerin für Tourismus und Beschäftigung der Kanarischen Regierung, hat bestätigt, dass die für 2024 angekündigten Tourismusprognosen trotz der Insolvenzerklärung des deutschen Reiseveranstalters FTI aufrechterhalten werden. Es sind keine Veränderungen bei den Einnahmen oder der Konnektivität zu erwarten. Bei einem Auftritt im Parlament der Kanarischen Inseln erklärte De León, dass großes Interesse daran besteht, die Flugplätze zu besetzen, die FTI frei macht. Andere Reiseveranstalter haben bereits attraktive Angebote gemacht. Diese freie Kapazität entspricht nur 3% des Tourismus auf den Inseln und 15% des deutschen Marktes.
Tourismusprognosen für 2024 Vorbereitungen und Maßnahmen
Wirtschaftliche Auswirkungen und Liquiditätsprobleme
Es wurden Maßnahmen angesichts eines möglichen Liquiditätsmangels analysiert, wie die Möglichkeit, zinsgünstige Darlehen für betroffene Unternehmen und Lieferanten bereitzustellen. De León erklärte, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Kanarischen Inseln nach den neuesten Daten auf etwa vier Millionen Euro geschätzt werden. Dieser Betrag umfasst ausstehende Kredite an Hotels, Reisebüros und den Industriesektor. Ein Großteil dieser Summe ist jedoch durch Versicherungen und Garantien abgesichert. Die Hoteliersverbände schätzen die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Lanzarote auf etwa 100.000 Euro, auf Fuerteventura auf 600.000 Euro und auf Teneriffa auf 1,9 Millionen Euro. Von den übrigen Inseln liegen keine ungefähren Zahlen vor.
Arbeitsplätze und Unternehmenssicherheit
Bedeutung des Tourismus für die Kanaren
Für die Ministerin hat die Insolvenz von FTI gezeigt, dass der Tourismus der Motor der kanarischen Wirtschaft ist. Über die Hälfte der Auswirkungen betrifft andere Wirtschaftssektoren und Unternehmen, die auf den Kanaren ansässig sind, Steuern zahlen und Arbeitsplätze schaffen. De León betonte, dass die 16 Millionen Touristen, die 2023 die Inseln besuchten, nicht garantiert sind. Externe Faktoren wie Inflation können das Sparverhalten und die Ausgabenkapazität beeinflussen. Deshalb arbeiten die Regierung und die lokalen Unternehmen täglich daran, die Flugplätze zu füllen und die Kanaren als führendes Reiseziel zu positionieren.
