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Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln

Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln sind bekannt für ihr mildes Klima, dennoch treten dort gelegentlich Wetterphänomene auf, die ernsthafte Gefahren mit sich bringen können. Hier kommt das System „METEOALERTA“ ins Spiel, das spezielle Wetterwarnungen für die Inselgruppe bereitstellt. Die verschiedenen Warnstufen, unterteilt in Gelb, Orange und Rot, geben Aufschluss über die Intensität der jeweiligen Wetterereignisse und die zu erwartenden Gefahren.

Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln: das METEOALERTA-System

Wetterwarnungen – Was ist das METEOALERTA-System?

Das METEOALERTA-System ist ein auf die Kanarischen Inseln abgestimmtes Warnsystem, das von der spanischen Wetterbehörde entwickelt wurde, um auf meteorologische Extremereignisse hinzuweisen. Es stellt spezifische Grenzwerte für verschiedene Wetterphänomene fest, wie Hitze, Kälte, Wind, Niederschlag und Schneefall. Diese Schwellenwerte sind dabei an die geographischen und klimatischen Besonderheiten der Region angepasst und können regional variieren.

Die Wetterwarnungen werden in den Farben Gelb, Orange und Rot ausgegeben, wobei Gelb die niedrigste und Rot die höchste Gefahrenstufe darstellt. Jede Stufe ist mit bestimmten Maßnahmen verbunden, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Die Warnstufen des METEOALERTA-Systems im Überblick

Die Hauptwarnstufen – Gelb, Orange und Rot – stehen für die Intensität und das Risiko, das von einem Wetterereignis ausgeht. Sie umfassen spezifische Grenzwerte für Temperaturen, Wind, Niederschlag und Schneefall.

1. Temperaturen

Hohe und niedrige Temperaturen stellen je nach Jahreszeit und Ort ein Risiko für die Gesundheit dar, besonders auf den Kanaren, wo plötzliche Temperaturschwankungen oder extreme Werte aufgrund des Inselklimas oft schwerwiegende Folgen haben können.

2. Windgeschwindigkeit

Starke Winde sind auf den Kanaren häufig und können besonders im Winter und bei Stürmen auftreten. Die Gefahr durch Wind wird hauptsächlich in Küstennähe sowie in hohen Gebirgslagen verstärkt.

3. Niederschlag

Starke Regenfälle können auf den Kanarischen Inseln schnell zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen, besonders in bergigen Regionen. Niederschlagswarnungen werden sowohl für längere als auch für kürzere Zeiträume ausgegeben.

Es gelten für die Inseln der Provinz Teneriffa höhere Grenzwerte für die in 12 Stunden kumulierten Regenmengen (60/100/180l) als für die Provinz Las Palmas (s.o.).

4. Schneefall

Schnee ist auf den Kanarischen Inseln nur in höheren Lagen wie dem Teide auf Teneriffa zu erwarten. Dennoch kann starker Schneefall die Inseln erheblich beeinträchtigen, besonders den Verkehr.

Bedeutung der Warnstufen für die Bevölkerung

Die verschiedenen Stufen der Wetterwarnungen sollen die Bevölkerung auf die mögliche Intensität des Wetters vorbereiten. Die Behörden empfehlen je nach Farbe der Wetterwarnungen entsprechende Maßnahmen:

Das METEOALERTA-System ist ein wichtiger Bestandteil der Wetterüberwachung auf den Kanarischen Inseln. Die rechtzeitige Information der Bevölkerung durch die farblichen Warnstufen – Gelb, Orange und Rot – ermöglicht es den Bewohnern und Besuchern, sich auf extreme Wetterbedingungen einzustellen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu treffen.

Durch dieses Warnsystem wird nicht nur die Sicherheit der Menschen gewährleistet, sondern auch das Verständnis für die natürlichen Wetterphänomene der Kanaren gefördert. Wer auf die Kanarischen Inseln reist, sollte regelmäßig die Wetterberichte verfolgen und sich bei anstehenden Warnungen entsprechend vorbereiten.

weiterführende Links: Warnsystem des DWD

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