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Puerto del Rosario fördert sichere Sportumgebungen

Das Rathaus von Puerto del Rosario beteiligt sich an der Entwicklung der neuen Verordnung für sichere Sportumgebungen. Diese Initiative zielt darauf ab, den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen zu gewährleisten. Durch die Zusammenarbeit mit der Kanarischen Gemeindeföderation wird ein umfassender Plan umgesetzt, der die Sicherheit und das Wohlbefinden junger Menschen in sportlichen Einrichtungen in den Vordergrund stellt. Die Verordnung verpflichtet die Sportvereine, spezifische Schutzmaßnahmen zu ergreifen und sicherzustellen, dass alle Beteiligten in einer sicheren Umgebung agieren können.

Mehr Sicherheit in Sporteinrichtungen: Neue Verordnung

Sichere Sportumgebungen

Das Rathaus von Puerto del Rosario hat sich mit der Kanarischen Gemeindeföderation (FECAM) zusammengetan, um eine neue kommunale Verordnung für sichere Sportumgebungen zu entwickeln. Diese Initiative ist Teil eines größeren Plans, der von der Ley Orgánica 8/2021 unterstützt wird, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt innerhalb von Sportgemeinschaften zu gewährleisten. Die Verordnung unterstreicht die Verpflichtung, sichere und unterstützende Sportumgebungen für junge Menschen zu schaffen, und spiegelt das Engagement der Gemeinde wider, sich aktiv für das Wohl der Jugend einzusetzen. Von den Sportvereinen wird erwartet, dass sie entsprechende Schutzmaßnahmen einführen und umsetzen, neben den Anträgen auf finanzielle Förderungen oder die Nutzung von Sporteinrichtungen. Dabei muss die Person benannt werden, die als Schutzbeauftragte fungiert, um die Einhaltung dieser Maßgaben zu gewährleisten.

Schutzmaßnahmen und Vorgaben

Laut der neuen Verordnung müssen Sportvereine in Puerto del Rosario detaillierte Dokumentationen einreichen, die ihre Bemühungen zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen belegen. Insbesondere das Ausfüllen von Zertifikaten zur Benennung von Schutzdelegierten ist entscheidend, da diese Personen als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche fungieren, um Bedenken anzusprechen und um potenzielle Fälle von Gewalt zu identifizieren und zu melden. Sollte ein Verein noch keinen internen Schutzprotokoll besitzen, so kann eine vorläufige Erklärung eingereicht werden, die den laufenden Implementierungsprozess bestätigt. Diese Maßnahmen entsprechen den Bestimmungen des Artikels 48.1.c der entsprechenden Gesetzgebung, und sollen sicherstellen, dass Sporteinrichtungen und -vereine Schritte zur Schaffung sicherer Räume unternehmen. Dies beinhaltet auch ein dokumentiertes Engagement für die Implementierung bevorstehender Protokolle.

Schulung der Schutzbeauftragten

Die Gemeindeverwaltung ist bestrebt, den Sportvereinen bei der Einhaltung der neuen Sicherheitsvorgaben zu helfen. In diesem Zuge wird ein speziell konzipiertes Training zum ‚Aufbau von Umgebungen, die den Kinderschutz fördern‘, angeboten. Diese Schulung wird von der Generaldirektion für den Schutz von Kindern und Familien der Kanarischen Regierung gefördert und richtet sich an künftige Schutzbeauftragte in Sportvereinen. Der Kurs thematisiert die relevanten gesetzlichen Rahmenbedingungen, die spezifischen Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Schutzdelegierten sowie Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Verdachtsfällen. Darüber hinaus vermittelt die Schulung nützliche Werkzeuge für die Umsetzung der bestehenden Schutzprotokolle in den Vereinen. Interessierte können sich über einen bereitgestellten Link für den Kurs registrieren.

Gemeinsame Initiative

Das Schulungsprogramm im Rahmen des Projekts ‚Entornos 4P+‘ wird von der Generaldirektion für körperliche Aktivität und Sport der Kanarischen Regierung mitgetragen und hat das Ziel, gemeinschaftlich einheitliche Standards in allen sportlichen Einrichtungen zu etablieren. Die Gemeinde Puerto del Rosario ruft alle lokalen Sportvereine auf, an dieser wichtigen Fortbildungsmaßnahme teilzunehmen. Dies wird als bedeutende Möglichkeit betrachtet, um sowohl das Sicherheitsbewusstsein als auch das Wohl von Kindern und Jugendlichen in Sportvereinen zu fördern. Die Aktion unterstreicht das Engagement der Stadt, durch breit angelegte Schulungsmaßnahmen eine soziokulturelle Veränderung anzustoßen, die langfristig zu einem sichereren sportlichen Umfeld für Minderjährige führen soll. Während die Teilnahme an der Schulung den Vereinen eine solide Grundlage für die Implementierung von Schutzmaßnahmen bietet, wird sie auch als wertvoller Schritt angesehen, um den Schutz junger Menschen auf der Insel nachhaltig zu stärken.

Weiterführende Links: Anmeldung zur Schulung

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