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Ferien in Frieden: Kinder aus der Sahara begrüßt im Programm

Am Dienstag, dem 21. Juli, wurde im Rathaus von Puerto del Rosario das Programm „Ferien in Frieden“ (VACACIONES EN PAZ) vorgestellt, das jedes Jahr in den Kanarischen Inseln stattfindet. Das Programm ermöglicht es Kindern aus der Sahara, den Sommer bei Gastfamilien zu verbringen. Diese Initiative fördert den interkulturellen Austausch und bietet den Kindern eine dringend benötigte Erholung von den Herausforderungen des Lebens in den Flüchtlingslagern. Die Bedeutung dieses Programms liegt nicht nur in der Erholung, sondern auch in der Schaffung von langfristigen Beziehungen und dem Verständnis zwischen verschiedenen Kulturen.

Empfang für saharauische Kinder im Rathaus

Empfang im Rathaus

Am Dienstagvormittag fand im Plenarsaal des Rathauses von Puerto del Rosario die Eröffnungsveranstaltung des Programms „Ferien in Frieden“ statt. Dieses humanitäre Programm wird jährlich auf den Kanarischen Inseln durchgeführt, um Kindern aus den saharauischen Flüchtlingslagern eine unbeschwerte Sommerzeit bei Gastfamilien zu ermöglichen. Bürgermeister David de Vera begrüßte die Teilnahme der saharauischen Kinder und betonte die Bedeutung von interkulturellem Austausch und Solidarität. Die Veranstaltung wurde von Vertretern des saharauischen Volkes und der spanischen Behörden als Schritt zu mehr Verständnis und Verbindung gewürdigt. Zudem wurde die Rolle der Gastfamilien hervorgehoben, die durch ihre Unterstützung einen wertvollen Beitrag leisten. Die Kinder erhalten nicht nur eine Auszeit von ihrem Alltag, sondern auch die Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen und andere Kulturen kennenzulernen.

Teilnehmende Vertreter

Ferien in Frieden: Kinder aus der Sahara begrüßt im ProgrammZu den Teilnehmern der Veranstaltung gehörten bedeutende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Neben Bürgermeister David de Vera sprachen auch der Inselkommissar von Fuerteventura, Isaí Blanco, sowie Alisalem Sidi Zein, Delegierter der Organisation Frente Polisario auf den Kanaren. Mohamed Hassena, Präsident der saharauischen Gemeinschaft, und Juan Valentín Cabrera, Vertreter von Fuerteventura, unterstrichen die Bedeutung der humanitären Hilfe und der Unterstützungsbereitschaft der Inselbewohner. Die Anwesenden äußerten ihre Hoffnung, dass durch solche Programme langfristige Freundschaften und ein tiefes Verständnis füreinander entstehen können. Diese Begegnungen tragen dazu bei, Vorurteile abzubauen und den Weg für eine friedliche Koexistenz zu ebnen.

Unterstützung durch FECAM

Die Federación Canaria de Municipios (FECAM) setzt auch in diesem Jahr ihre Unterstützung für das Programm „Ferien in Frieden“ fort. Insgesamt 98 saharauische Kinder, davon sieben auf Fuerteventura, verbringen ihre Sommerzeit in spanischen Familien, die ihnen eine neue Perspektive bieten möchten. Diese Initiative wird von den Gemeinden der Kanaren mit großer Leidenschaft unterstützt, um den Kindern nicht nur eine Erholung von den herausfordernden Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern zu bieten, sondern auch um langfristige Beziehungen und neue kulturelle Erfahrungen zu fördern. Die Unterstützung durch FECAM ist ein Zeichen der Solidarität und des Engagements für eine bessere Zukunft der Kinder.

Ziele des Programms

Das „Ferien in Frieden“-Programm verfolgt mehrere wichtige Ziele. Es bietet den Kindern aus den saharauischen Flüchtlingslagern die Möglichkeit, sich zu erholen, indem sie Zeit in einer sicheren und gastfreundlichen Umgebung verbringen. Die Interaktion mit den Gastfamilien ermöglicht einen Austausch kultureller Erfahrungen und trägt zur Bewusstseinsbildung auf beiden Seiten bei. Gleichzeitig stärkt das Programm die Beziehungen zwischen den Kanarischen Inseln und der saharauischen Gemeinschaft. Langfristig unterstützt es die Bemühungen um Frieden und Völkerverständigung, indem es Solidarität und Freundschaft zwischen verschiedenen Kulturen fördert. Diese Ziele sind entscheidend für die Förderung von Toleranz und gegenseitigem Respekt.

Weiterführende Links: Cabildo de Fuerteventura,

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