Die Regierungsrätin für Tourismus und Beschäftigung, Jéssica de León, präsentierte erfreuliche Statistiken über Arbeitsunfälle auf Fuerteventura. Die Zahl der Vorfälle ist im ersten Halbjahr 2026 deutlich gesunken. Dies zeigt, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit auf der Insel Wirkung zeigen und die Arbeitsumgebung für die Beschäftigten sicherer geworden ist. Die kontinuierliche Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern und die Einführung neuer Sicherheitsinitiativen haben zu diesem positiven Trend beigetragen.
Bedeutender Rückgang der Unfallraten
Arbeitsunfälle deutlich gesunken
Die Regierung von Canarias meldet einen Rückgang der Arbeitsunfälle um 6,7 % im gesamten Archipel im ersten Halbjahr 2026. Besonders erfreulich sind die Zahlen aus Fuerteventura: Alle 744 registrierten Arbeitsunfälle waren mit Ausnahme von zwei Fällen leicht und es gab keine tödlichen Unfälle. Dies ist eine bemerkenswerte Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren, in denen auch tödliche Unfälle verzeichnet wurden. Die konsequente Umsetzung von Schutzmaßnahmen und der Fokus auf präventive Ansätze tragen offenbar Früchte und stellen sicher, dass die Arbeiter auf der Insel in zunehmend sicheren Umgebungen tätig sein können. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von kontinuierlichen Sicherheitsanstrengungen und der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Unternehmen.
Maßnahmen zur Unfallverhinderung
Die Inselrätin Jéssica de León betonte, dass sich die positive Entwicklung der Unfallzahlen im Zuge umfassender Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit abzeichnet. Zu den wichtigsten Initiativen des Jahres 2026 zählen technische Beratungsprogramme für Unternehmen, spezielle Maßnahmen in den Bereichen Gastronomie, Bauwesen und Handel sowie sichere Verkehrskampagnen zur Vermeidung von Unfällen auf dem Arbeitsweg. Eine neue Förderlinie unterstützt zudem betriebliche Investitionen in den Arbeitsschutz. Diese Maßnahmen werden durch Sensibilisierungskampagnen flankiert, die die Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen fördern. Die kontinuierliche Überwachung und Anpassung dieser Maßnahmen sind entscheidend, um den positiven Trend fortzusetzen und die Sicherheit der Arbeitnehmer weiter zu erhöhen.
KIEaus inselkoser Rückgang
Ein zentrales Ziel der Bestrebungen war es, die Anzahl der tödlichen und schweren Unfälle zu reduzieren. Dank fortgesetzter Kooperationen mit Sozialpartnern ist ein Rückgang der durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ‚in itinere‘-Unfälle (Unfälle während des Arbeitsweges) bemerkbar. Der Direktor des Instituto Canario de Seguridad Laboral (ICASEL), Elirerto Galván, hebt hervor, dass die Statistik signifikant besser als im gleichen Zeitraum des Vorjahres ist und die Bemühungen von Regierungsseite fortgesetzt werden. Die Arbeitslosigkeit sei ebenfalls gesunken, was den insgesamt positiven Trend auf Fuerteventura weiter unterstreicht. Diese Entwicklungen zeigen, dass die strategische Ausrichtung auf Prävention und Sicherheit Früchte trägt.
Arbeit der Inspektoren
Der leitende Direktor der Arbeit, José Ramón Rodríguez, lobte die Rolle der Arbeitsinspektion auf der Insel. Sieben Beamte, darunter drei Inspektoren und vier Subinspektoren, führten zwischen Januar und Mai 2026 1.389 Kontrollen durch. Diese Kontrollen dienen nicht nur der Sanktionierung von Missständen, sondern vermehrt der Prävention und Beratung, wodurch nur 202 Fälle mit Sanktionen endeten. Ziel ist es, Betriebe aktiv bei der Verbesserung der Sicherheits- und Gesundheitsstandards zu unterstützen. Diese proaktive Herangehensweise zeigt, dass Prävention und Beratung entscheidende Faktoren im Kampf gegen Arbeitsunfälle sind. Die Inspektoren tragen somit maßgeblich zur Sicherheit am Arbeitsplatz bei und fördern eine Kultur der Vorsorge.
Weiterführende Links: Gobierno de Canarias
Mehr zum Thema: Alle Artikel zu Arbeit+Soziales


