Der Bürgermeister von Tuineje, David Herrera, fordert die Verlegung eines in Gran Tarajal festgesetzten Fischkutters. Das Schiff war zuvor aufgrund von Ermittlungen der Guardia Civil und Salvamento Marítimo beschlagnahmt worden. Herrera betont die Notwendigkeit einer besseren Kommunikation zwischen den staatlichen und lokalen Behörden, um die Sicherheit im Hafen zu gewährleisten und mögliche Umweltrisiken zu minimieren.
Forderungen nach Verlegung und staatlicher Kommunikation
Hintergrund der Intervention
Am Freitag wurde ein Fischkutter vor der Küste der Kanarischen Inseln durch die Guardia Civil und Salvamento Marítimo beschlagnahmt. Das Schiff war wegen einer Diebstahlsanzeige in Marokko auf dem Radar der Behörden. Die Operation, die von der Salvamar Mizar unterstützt wurde, führte zur Festsetzung des Schiffs im Hafen von Gran Tarajal. Der Bürgermeister von Tuineje, David Herrera, äußerte seine Bedenken hinsichtlich der Vorgehensweise der staatlichen Behörden und kritisierte die mangelnde Information des lokalen Gouvernements. Die örtliche Verwaltung hatte keine offizielle Mitteilung zur Beschlagnahmung erhalten. Herrera fordert nun eine Verlegung des Kutters, um mögliche Risiken für den Hafen zu minimieren und die Sicherheit zu gewährleisten.
Fehlende Kommunikation
David Herrera kritisierte in seiner Erklärung, dass die staatlichen Stellen weder den Stadtrat von Tuineje noch Puertos Canarios über die Details der Beschlagnahmung informiert haben. Diese mangelnde Kommunikation erschwert die Koordination vor Ort erheblich. Der Bürgermeister betonte, dass solche Operationen ohne Rücksprache mit den lokalen Behörden problematisch sind und unnötige Risiken schaffen. Die Informationen über den Vorfall wurden erst durch die Zusammenarbeit von Puertos Canarios, der Guardia Civil und dem Team von Salvamento Marítimo gesichert. Diese Vorfälle unterstreichen die Bedeutung einer effektiven Kommunikation zwischen den verschiedenen staatlichen und regionalen Behörden. Herrera fordert daher eine verbesserte Abstimmung, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden.
Risiken für den Hafen
Herrera führte weiter aus, dass der Kutter nicht im Handelshafen von Gran Tarajal verbleiben sollte. Der Standort ist besonders anfällig für Unwetter, was im Jahr 2018 zu schweren Schäden geführt hatte. Die Sorge des Bürgermeisters betrifft insbesondere die Sicherheit der Hafenanlagen und die mögliche Kontaminierung durch in dem Schiff möglicherweise verbliebene schädliche Materialien wie Treibstoff oder Batterien. Daher sei es unpassend, diese Art von Schiff ohne entsprechende Aufsicht und Maßnahmen zur Sicherung der Umwelt dort liegen zu lassen. Ein Verbleib des Kutters an diesem Ort kann schwerwiegende negative Auswirkungen auf den Hafenbetrieb haben. Herrera fordert daher eine umgehende Verlegung des Schiffes, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Lösungsvorschläge und Reaktionen
Um die Risiken zu minimieren, hat der Bürgermeister vorgeschlagen, den Kutter zum Hafen von Puerto del Rosario zu verlegen. Diese Maßnahme würde dem Hafen von Gran Tarajal die Belastung nehmen und dem Staat die Verantwortung für das Schiff übertragen, da sie auch die Operation geleitet haben. In Zusammenarbeit mit Juan Luis López, Direktor von Puertos Canarios auf Fuerteventura, sucht die Gemeinde nach einer umfassenden Lösung und fordert gleichzeitig Transparenz und Zusammenarbeit von staatlicher Seite. Die Verwaltung Tuinejes wird weiterhin daran arbeiten, dass die Sicherheit und Ordnung in Gran Tarajal gewährleistet ist. Herrera betont, dass eine schnelle Lösung im Interesse aller Beteiligten liegt.
Weiterführende Links: Puertos Canarios
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