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Plage: Cabildo bekämpft mexikanische Cochinilla-Laus auf der Insel

Der Inselrat von Fuerteventura verstärkt seine Maßnahmen gegen das rasche Wachstum der mexikanische Cochinilla-Laus (Dactylopius opuntiae) cochinilla mexicana  . Diese invasive Art stellt eine erhebliche Bedrohung für die lokale Landwirtschaft dar, insbesondere für die Kaktusfeigen. Die Überwachung erstreckt sich von Nord nach Süd, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Zusammenarbeit mit dem Pflanzengesundheitsdienst der Kanarischen Inseln ist dabei von entscheidender Bedeutung.

Vorsicht im Umgang mit Pflanzenmaterial

Prävention und Früherkennung

Der Inselrat von Fuerteventura hat umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der mexikanische Cochinilla-Laus ergriffen. Diese invasive Art, die insbesondere die Kaktusfeigen befällt, breitet sich auf der Insel rasant aus. Die Landwirtschaftsabteilung überwacht betroffene Gebiete systematisch und kooperiert eng mit dem Pflanzengesundheitsdienst der Kanarischen Inseln, um eine weitere Ausbreitung dieser Schädlinge zu verhindern. Zehn landwirtschaftliche Flächen in La Caldereta (La Oliva) wurden bereits identifiziert und behandelt. Enrique Pérez, Inselrat für Landwirtschaft, betont die Notwendigkeit rascher und präziser Maßnahmen, um die Verbreitung einzudämmen und sowohl die Landwirtschaft als auch die Natur zu schützen.

Gezielte Maßnahmen auf der Insel

Gezielte Maßnahmen auf der InselUm eine schnelle und effektive Bekämpfung der Cochinilla-Laus zu gewährleisten, wurden spezielle Behandlungen der betroffenen Kaktusfeigen durchgeführt. Pflanzen, die nicht mehr gerettet werden konnten, wurden fachgerecht entsorgt. Dies umfasst das Vergraben der betroffenen Teile in 40 Zentimeter Tiefe und eine Abdeckung mit Kalk. Diese Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Gemeinde La Oliva ausgeführt, die das benötigte Land zur Verfügung stellte. Bei der Kontrolle der Ausbreitung werden auch benachbarte Gebiete wie Fimapaire, Vallebrón und Guisguey überwacht, um sicherzustellen, dass die Schädlingspopulation nicht weiter vordringt.

Breite öffentliche Sensibilisierung

Breite öffentliche SensibilisierungDer Inselrat ruft die Bevölkerung zur Mithilfe im Kampf gegen die Cochinilla-Laus auf. Es wird gebeten, das Transportieren infizierter Pflanzen zu vermeiden und Sichtungen dieser Insekten sofort den Behörden zu melden. Bürger können dies telefonisch oder per E-Mail dem Landwirtschaftsservice der Insel melden. Die Zusammenarbeit zwischen Regierungseinrichtungen und der Gemeinschaft wird als Schlüssel zur Eindämmung und Prävention weiterer Infektionen gesehen. Dies trägt dazu bei, den ökologischen Schaden sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Landwirtschaft so gering wie möglich zu halten. Durch die aktive Beteiligung der Bürger kann die Ausbreitung der Cochenille auf Fuerteventura effektiv eingedämmt werden.

Hintergrundinformationen zur Cochenille

Hintergrundinformationen zur CochenilleDie cochinilla mexicana wurde erstmals 2010 auf den Kanarischen Inseln registriert. Sie erkennt man leicht an weißen, watteartigen Flecken auf den Kaktuspflanzen. Diese Insekten saugen den Saft der Pflanzen und führen letztendlich zu ihrem Absterben. Aufgrund ihrer schnellen Vermehrung und widerstandsfähigen Natur haben sie sich seitdem zu einem ernsthaften landwirtschaftlichen Problem entwickelt. Informationen zur Bekämpfung dieser Schädlinge und Handlungsempfehlungen für Gemeinden stehen auf der Webseite von GMR Canarias zur Verfügung. Die Bekämpfung der Cochenille erfordert koordinierte Anstrengungen und ein hohes Maß an Wachsamkeit seitens der betroffenen Gemeinden.

Weiterführende Links: GMR Canarias

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