Die Regierung der Kanarischen Inseln hat für Montag, den 14. September 2026, ab 11:00 Uhr einen Voralarm wegen extremer Höchsttemperaturen für das gesamte Archipel ausgerufen. Auf Fuerteventura werden Temperaturen von bis zu 37 °C erwartet, die zunächst das Inselinnere treffen und sich bis Dienstag auf die Süd- und Südostküsten ausweiten können.
Die Generaldirektion für Notfälle ruft den Voralarm für alle Inseln aus
Bis zu 37 °C auf Fuerteventura, bis zu 36 °C auf Lanzarote
Die Dirección General de Emergencias stützt die Erklärung auf Daten der staatlichen Wetterbehörde AEMET sowie auf den Notfallplan PEFMA. Auf Fuerteventura und Lanzarote werden die Höchstwerte vor allem an Montag und Dienstag erwartet. Auf Fuerteventura können die 37 °C stellenweise sogar überschritten werden. Zunächst betrifft die Hitze vor allem das Inselinnere, weitet sich aber im Laufe des Dienstags auf die Küstengebiete im Süden und Südosten aus. Lanzarote erreicht Höchstwerte von bis zu 36 °C unter ähnlichen räumlichen Bedingungen. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin und behalten sich Aktualisierungen der Warnstufe vor.
Erhöhte Temperaturen auf allen Kanarischen Inseln
Auch die übrigen Inseln sind von der Hitzeepisode betroffen, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Auf Gran Canaria werden bereits ab Montag im Süden und Westen 34 °C, vereinzelt 35 °C erwartet; am Dienstag sind im südlichen Inselteil lokal bis zu 37 °C möglich. Teneriffa erwartet am Montag Werte von 32 bis 33 °C in den Höhenlagen und im Süden, am Dienstag lokal bis zu 36 °C. La Gomera, La Palma und El Hierro verzeichnen erhöhte Temperaturen vor allem ab Dienstag, mit Spitzen zwischen 31 und 35 °C – je nach Lage und Meereshöhe.
Verhaltensempfehlungen der Notfallbehörde
Die Dirección General de Emergencias empfiehlt der Bevölkerung, die offiziellen Selbstschutzhinweise für Hitzewellen zu beachten. Dazu zählen ausreichend trinken, direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit meiden, körperlich anstrengende Tätigkeiten im Freien in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen sowie besonders auf ältere Menschen, Kinder und Kranke achten. Aktuelle Informationen und die vollständige offizielle Erklärung (Declaración 56/2026 PEFMA) sind über die Kanäle der Regionalregierung abrufbar.
Quelle: Originalmeldung
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