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66 KV-Trasse – Größtes Stromleitungs-Demontageprojekt auf den Kanaren 2027

Das Cabildo de Fuerteventura und Red Eléctrica haben das größte Stromleitungs-Demontageprojekt auf den Kanaren angekündigt. Die 66-kV-Trasse zwischen Corralejo und Matas Blancas (bei Costa Calma) wird ab 2027 entfernt. Dieses Vorhaben stellt einen bedeutenden Schritt für die technische Infrastruktur und den Umweltschutz der Insel dar. Die Demontage wird nicht nur die Landschaft Fuerteventuras positiv beeinflussen, sondern auch den Anwohnern zugutekommen, indem sie die von Strommasten beanspruchten Flächen in ihren ursprünglichen Zustand zurückführt.

Rückbau der 66 KV-Trasse ein Meilenstein für die Infrastruktur auf Fuerteventura

Projektkoordination zum Rückbau der 66 KV-Trasse

Das Cabildo de Fuerteventura und Red Eléctrica haben sich kürzlich getroffen, um die geplante Demontage einer veralteten 66-kV-Stromleitung zwischen Corralejo und Matas Blancas zu koordinieren. Zu den Treffen kamen die Präsidentin der Inselregierung, Lola García, die Inselrätin für Raumordnung, Nereida Calero, sowie Vertreter von Red Eléctrica, darunter Daniel Pérez Varela, Direktor für Infrastruktur auf den Kanaren. Ziel ist es, Umwelt- und Bauanforderungen in den jeweiligen Gebieten zu berücksichtigen. Dieses Großprojekt markiert das bisher größte Demontagevorhaben eines Stromnetzes im gesamten Kanaren-Archipel. Die Koordination soll sicherstellen, dass die Arbeiten mit größtmöglichem Respekt für die Umgebung durchgeführt werden, nachdem Red Eléctrica die Arbeiten vergeben hat. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren ist entscheidend, um die Effizienz und den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.

Vorteile für die Region

Lola García hob hervor, dass die geplante Demontage nicht nur ein Meilenstein für die technische Infrastruktur, sondern auch für die Umwelt der Insel ist. Besonders wichtig ist die Rückführung der von Strommasten beanspruchten Flächen in ihren ursprünglichen Zustand. Die Umwelt sowie die Anwohner Fuerteventuras sollten so gering wie möglich beeinträchtigt werden. Zudem versprach das Cabildo eine intensive Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden, um das Projekt zu unterstützen und die notwendigen Genehmigungen zügig zu erteilen. Daher arbeiten sämtliche Gemeinden, wie La Oliva, Puerto del Rosario und Pájara, gemeinsam daran, die administrative Zusammenarbeit sicherzustellen. Diese Maßnahmen sollen den Bürgern erlauben, nach Jahren der Belastung endlich ihre Grundstücke wieder vollständig nutzen zu können. Die Demontage wird auch die visuelle Ästhetik der Landschaft verbessern und den Tourismus fördern.

Umfassende Demontage

Für das kommende Jahr ist der Beginn der Demontage der 66 KV-Trasse geplant, die sich über 18 Monate erstrecken wird. Die Arbeiten betreffen mehrere Ortschaften, darunter Antigua und Tuineje. Die Demontage sieht den Rückbau von 352 Strommasten vor, inklusive der Entfernung von Stromleitungen und der gründlichen Zerlegung der bestehenden Infrastruktur. Red Eléctrica wird zusammen mit dem Cabildo und weiteren Stellen umfassende Informationen an Grundstückseigentümer weitergeben, um die Auswirkungen zu mindern. Der Fokus liegt auf der Einhaltung präventiver und korrigierender Umweltmaßnahmen, um den Boden in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen und die negativen Effekte der Arbeiten auf die Umwelt zu minimieren. Das Projekt gilt als Meilenstein für die Umgebung und soll die natürliche Schönheit Fuerteventuras hervorheben. Die umfassende Planung und Durchführung der Demontage wird als Vorbild für ähnliche Projekte in anderen Regionen dienen.

Weiterführende Links: Cabildo de Fuerteventura

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Ingo Töpfer
Ingo Töpfer
Ingo Töpfer ist verantwortlicher Chefredakteur von Fuerteventura.News und Radio Sol FM Ftv.
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