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Cueva de la Negra: Pájaras Bürgermeister nimmt Stellung

Der Bürgermeister von Pájara, Alejandro Jorge, hat sich am 20. September zur Lage in der Cueva de la Negra geäußert. In einer öffentlichen Erklärung legt er dar, was die Gemeinde seit Mitte August unternommen hat, und weshalb sie eine Räumung des Hauses nicht verhindern konnte. Der Abriss der Casa Las Señoras ist für den 21. September angekündigt.

Gemeinde Pájara legt ihre Schritte offen

Cueva de la Negra: Pájaras Bürgermeister nimmt StellungIn seiner Erklärung vom 20. September hält Alejandro Jorge es nach eigenen Worten für nötig, öffentlich und transparent über das Vorgehen des Ayuntamiento zu informieren. Die Gemeinde habe dabei immer im Rahmen der Gesetze und ihrer Zuständigkeiten gehandelt.

Seine Erklärung richtet er ausdrücklich mit Respekt an Pascuala Roger, ihre Familie und alle, die sich um die Lage sorgen. Es seien sehr schwierige Momente, das verstehe er.

Kontakt zur Familie seit dem 18. August

Seit dem 18. August steht die Gemeinde nach Angaben des Bürgermeisters über einen Vertreter in direktem Kontakt mit der Familie Roger. Am 26. August sei er persönlich zur Cueva de la Negra gefahren, um dem Verantwortlichen der Küstenbehörde Costas die einstweiligen Schutzmaßnahmen des Cabildo de Fuerteventura zu übermitteln. An jenem Tag kam es nicht zum Abriss, die Maschinen wurden abgezogen.

Fünf Schreiben an andere Behörden

Seitdem habe das Ayuntamiento bis zu fünf Schreiben an verschiedene Verwaltungen gerichtet. Diese Schritte seien von der Familie Roger selbst erbeten worden. Außerdem habe die Gemeinde Kontakt zu den beteiligten Institutionen gehalten und der Familie die Unterlagen zur Cueva de la Negra überlassen, die sich im Gemeindearchiv finden ließen.

Warum die Gemeinde die Räumung nicht stoppen konnte

Eine konkrete Bitte der Familie Roger war, das Ayuntamiento möge die einstweiligen Maßnahmen des Cabildo ausweiten: Nicht nur der Abriss, sondern auch die Räumung des Hauses sollte damit unterbunden werden.

Nach technischen und juristischen Prüfungen habe die Gemeinde der Familie mitgeteilt, dass sie eine Maßnahme dieser Reichweite nicht treffen könne.

Kontakt zu Costas bis zuletzt

Cueva de la Negra: Pájaras Bürgermeister nimmt StellungBis zum 20. September stehe die Gemeinde in Kontakt mit Costas, um auf die bestehenden Schutzmaßnahmen hinzuweisen und darum zu bitten, dass kein Abriss erfolgt, solange die Bewertung des Kulturerbes noch aussteht.

Der Bürgermeister bekräftigt am Ende seinen Respekt gegenüber Pascuala Roger und ihrer Familie. Das Ayuntamiento de Pájara habe mit technischer und juristischer Unterstützung so weit gearbeitet, wie es die Möglichkeiten der Institution zuließen.

Hintergrund: Abriss für den 21. September angekündigt

Die Casa Las Señoras in der Cueva de la Negra bei Jandía ist rund 150 Jahre alt und gilt als letztes bauliches Zeugnis der früheren Besiedlung an der Punta de Jandía. Die Dirección General de la Costa y el Mar hat den Abriss für den 21. September angekündigt, nachdem das Tribunal de Instancia in Las Palmas ihn genehmigt hatte. Das Cabildo de Fuerteventura hatte den Abriss im August über sein Amt für Kulturerbe vorsorglich gestoppt, um den historischen und archäologischen Wert prüfen zu lassen.

Weiterführende Links: Ayuntamiento de Pájara, Cabildo Fuerteventura

Mehr zum Thema: Demolierung der Casa Las Señoras in Jandía erneut geplant

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