StartArbeit+SozialesRückgang der Langzeitarbeitslosigkeit auf den Kanaren

Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit auf den Kanaren

Im Juli 2026 verzeichneten die Kanarischen Inseln eine deutliche Verringerung der Arbeitslosenzahlen. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit, die auf den zweitniedrigsten Stand seit 2008 sank. Trotz saisonaler Einflüsse bleibt der Beschäftigungstrend positiv, was auf eine stabile wirtschaftliche Entwicklung hinweist. Diese positive Entwicklung zeigt, dass auch Personen mit größeren Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit nun bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Entwicklung der Arbeitslosenzahlen auf den Kanaren

Arbeitslosenzahlen auf den Kanaren

Im Juli 2026 registrierten die Kanarischen Inseln 144.168 Arbeitslose, was einem Rückgang von 6.920 Personen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies stellt eine Reduktion zum Vorjahr von 4,58 Prozent dar. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Arbeitslosigkeit jedoch um 1.759 Personen, was hauptsächlich auf saisonale Effekte zurückzuführen ist. Diese Erhöhung betrifft vor allem den Bildungssektor, der einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit aufgrund endender Arbeitsverträge verzeichnete. Isabel León, die Vizearbeitsministerin der Kanarischen Inseln, betont, dass solche Schwankungen für die Jahreszeit typisch sind. Trotz dieser saisonalen Schwankungen bleibt der allgemeine Trend positiv, was auf eine anhaltende wirtschaftliche Erholung hinweist.

Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit

Ein bedeutendes Merkmal des aktuellen Arbeitsmarktberichts ist der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit, die im Juli auf 63.349 Personen sank. Dies ist der zweitniedrigste Stand seit 2008. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Langzeitarbeitslosigkeit um 4.862 Personen, was einem Rückgang von 7,13 Prozent entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt, wodurch auch Personen mit größeren Schwierigkeiten beim Zugang zu Arbeit profitieren. Die Vizearbeitsministerin hob hervor, dass die Langzeitarbeitslosen in einem arbeitgeberfreundlicheren Umfeld nun mehr Chancen auf Beschäftigung haben. Diese Entwicklung zeigt, dass die Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung greifen und nachhaltig wirken.

Saisonale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

Während der Monat Juli vom Ende des Schuljahres geprägt ist, was einen Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Bildungssektor bewirkt, waren in anderen Branchen positive Entwicklungen zu verzeichnen. So verzeichnete die Gastronomie 180 Arbeitslose weniger, was einem Minus von 1,28 Prozent entspricht. Auch die Industrie verzeichnete mit 31 weniger Arbeitslosen einen leichten Rückgang um 0,61 Prozent. Diese saisonalen Fluktuationen sind aufgrund der unterschiedlichen Spezifika der Sektoren erwartbar und spiegeln die typischen Veränderungen im Beschäftigungsverlauf wider, bestätigt José Ramón Rodríguez, der Arbeitsdirektor der Kanarischen Inseln. Diese saisonalen Effekte sind jedoch nicht ungewöhnlich und werden durch die positive Gesamtentwicklung ausgeglichen.

Vertragsabschlüsse und Marktdynamik

Die Dynamik am kanarischen Arbeitsmarkt zeigt sich auch in der Zunahme von Vertragsabschlüssen. Insgesamt wurden im Juli über 70.000 Arbeitsverträge geschlossen, wobei etwa 43 Prozent davon unbefristet gestaltet wurden. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der unbefristeten Verträge um 1.056, was eine interannuale Zunahme von 3,62 Prozent bedeutet. Diese Entwicklungen unterstreichen den positiven Trend und die Stabilität im Arbeitsmarkt der Kanarischen Inseln. Vor allem die Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura und La Gomera profitierten von einer Reduktion der Arbeitslosenzahlen. Auf Fuerteventura gingen die Zahlen um 72 Personen zurück, im Vergleich zu El Hierro, wo ein leichter Anstieg zu verzeichnen war.

Weiterführende Links: Kanarische Inseln Empleo

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