StartArbeit+SozialesRückgang der Arbeitsunfälle auf den Kanaren um 9,81% im Jahr 2026

Rückgang der Arbeitsunfälle auf den Kanaren um 9,81% im Jahr 2026

Arbeitsunfälle – Die Arbeitsunfallrate auf den Kanarischen Inseln hat im ersten Quartal 2026 einen signifikanten Rückgang von 9,81% gezeigt, wie die Consejera für Tourismus und Arbeit, Jéssica de León, bekannt gegeben hat. Diese positive Entwicklung ist besonders angesichts einer steigenden Zahl an erwerbstätigen Personen bemerkenswert.

Bedeutender Rückgang bei Arbeitsunfällen

Deutlicher Rückgang der Unfallzahlen

Im ersten Quartal 2026 verzeichneten die Kanarischen Inseln einen Rückgang bei Arbeitsunfällen um insgesamt 9,81%, trotz einer wachsenden Zahl von Arbeitskräften. Insgesamt gab es 5.488 Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten, was 418 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres sind. Besonders deutlich wird die Verbesserung durch den Rückgang von schweren Arbeitsunfällen um 25% und von tödlichen Unfällen um 50% im Vergleich zu 2025. Jéssica de León, Consejera für Tourismus und Arbeit, hebt hervor, dass dieser Rückgang mit dem Aktionstag „Weltweiter Tag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ zusammenfällt und das positive Verhalten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern widerspiegelt.

Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit

De León erklärt weiter, dass die Reduzierung der Arbeitsunfälle auf Maßnahmen zur Bewusstseinssteigerung und verstärkte Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen ist. Sie betont, dass Maßnahmen zur Vermeidung von Stürzen und zur Verbesserung ergonomischer Standards zu einer sichereren Arbeitsumgebung beigetragen haben. Der Rückgang der Unfälle ‚in itinere‘, also auf dem Weg zur Arbeit, um 78 Fälle, zeigt zudem die Bedeutung von präventiven Maßnahmen auch im außerbetrieblichen Bereich. Diese kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen belegt den langfristigen Einfluss von zielgerichteten Kampagnen und Schulungen auf das Sicherheitsverhalten der Arbeitnehmer.

Branchenanalysen und Zahlen

Die Analyse der einzelnen Wirtschaftssektoren zeigt, dass alle Bereiche von der positiven Entwicklung profitieren. Die Arbeitsunfallrate in der Landwirtschaft und Fischerei ging um beachtliche 17,5% zurück, gefolgt von der Industrie mit einem Minus von 9,3%. Der Bausektor verzeichnete einen Rückgang von 8,18%, während im Dienstleistungssektor, der die meisten Beschäftigten zählt, die Rate um 6,17% sank. Diese Ergebnisse unterstreichen die Anstrengungen, die in den unterschiedlichsten Branchen unternommen wurden, um Arbeitsplätze sicherer zu machen. Trotz des insgesamt positiven Trends war zu erwarten, dass die Inseln Gran Canaria und Tenerife aufgrund ihrer wirtschaftlichen und demografischen Bedeutung die meisten Unfälle verzeichnen.

Zukunftsperspektiven und Ausblick

Die Consjera de León äußert optimistische Zukunftserwartungen und ist überzeugt, dass die fortlaufenden Anstrengungen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit auf den Kanarischen Inseln auch in Zukunft Früchte tragen werden. Die nachhaltige Senkung der Unfallzahlen auf ein historisches Tief ist das Ergebnis wachsender Kooperation zwischen Regierungen, Unternehmen und Gewerkschaften. Angesichts der positiven Trends verweist sie darauf, dass trotz der Erfolge und niedrigerer Unfallzahlen die Sicherheitsarbeit kontinuierlich intensiviert und an neue Herausforderungen angepasst werden muss. Ein engmaschiges Sicherheitsnetz, gepaart mit technologischen Fortschritten, soll künftig neue Maßstäbe in der Unfallverhütung setzen.

Weiterführende Links: Consejera für Tourismus und Arbeit

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