Papst Leo XIV auf Gran Canaria: Das Papamobil für den Besuch von Papst Leo XIV. auf den Kanarischen Inseln ist bereits am Mittwoch auf Gran Canaria eingetroffen. Die Guardia Civil eskortierte das Fahrzeug nach Las Palmas, wo es auf die Ankunft des Pontifex wartet. Für den Besuch des Kirchenoberhaupts sind am Donnerstag rund 600 Beamte auf Gran Canaria im Einsatz. Insgesamt wurden für die Sicherheitsmaßnahmen auf Gran Canaria und Teneriffa mehr als 1.300 Kräfte mobilisiert.
Papst Leo XIV auf Gran Canaria
Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen auf Gran Canaria
Die Guardia Civil hat den Besuch von Papst Leo XIV. mit einem groß angelegten Sicherheitskonzept vorbereitet. Neben den regulären Einsatzkräften wurden mehr als 400 zusätzliche Beamte vom spanischen Festland auf die Kanarischen Inseln entsandt. Der Papst soll auf der Militärbasis Gando landen. Von dort aus wird er von einem Konvoi aus rund 150 Motorrädern und Fahrzeugen der Guardia Civil zum Hafen von Arguineguín begleitet. Dort ist sein erster offizieller Termin auf Gran Canaria vorgesehen.
Spezialkräfte sichern Hafen und Verkehrswege
Am Hafen von Arguineguín sind bereits mehrere Spezialeinheiten im Einsatz. Das Unterwasserteam GEAS überprüft und sichert den Hafenbereich, während die Sondereinheit für Bürgerinterventionen (UEI) zusätzliche Schutzmaßnahmen übernimmt. Auch entlang der Autobahn GC-1 zwischen Gando und Arguineguín wurden seit den frühen Morgenstunden Sicherheits- und Verkehrskontrollen eingerichtet. Die Behörden rechnen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und empfehlen Einwohnern sowie Besuchern, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und ihre Wege frühzeitig zu planen.
Strenge Regeln für Drohnenflüge
Während des Papstbesuchs gelten auf den betroffenen Gebieten umfangreiche Flugverbotszonen für Drohnen. Die Behörden weisen darauf hin, dass Verstöße gegen die Sicherheitsauflagen empfindliche Folgen haben können. Nach Angaben der Sicherheitskräfte drohen bei unerlaubten Drohnenflügen Geldstrafen von bis zu 200.000 Euro. Die Regelung soll den Schutz des Papstes sowie die Sicherheit der zahlreichen Besucher gewährleisten.
Besuch wird auf Teneriffa fortgesetzt
Nach dem Aufenthalt auf Gran Canaria ist für Freitag der Besuch von Papst Leo XIV. auf Teneriffa vorgesehen. Auch dort werden umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorbereitet. Der Besuch des Pontifex zählt zu den bedeutendsten internationalen Ereignissen der vergangenen Jahre auf den Kanarischen Inseln und erfordert einen der größten Polizeieinsätze der Region.
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