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Anerkennung als Hauptstadt der Sozialwirtschaft 2027

Jessica de León, die Consejera für Tourismus und Beschäftigung der Kanarischen Inseln, betont die Bedeutung der Anerkennung von Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife als gemeinsame Hauptstadt der Sozialwirtschaft 2027. Dieses Ereignis soll die Region als Zentrum für soziale Ökonomie etablieren und umfassende Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.

Die Chancen der Hauptstadt der Sozialwirtschaft 2027

Bedeutung der Auszeichnung

Jessica de León, Consejera für Tourismus und Beschäftigung der Regierung der Kanarischen Inseln, stellte im Parlament die Vorteile vor, die sich aus der Wahl von Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife als Gemeinschaftshauptstädte der Sozialwirtschaft 2027 ergeben. Diese Städte werden als Treffpunkt für Akteur*innen dieses Sektors fungieren und das Potenzial haben, die internationale Präsenz der Kanaren im Bereich der sozialen Ökonomie zu stärken. Diese Anerkennung wird als Anreiz betrachtet, der dazu beitragen kann, den Sektor weiter auszubauen und Arbeitsplätze im Bereich der sozialen Ökonomie nachhaltig zu schaffen.

Wachstum schaffen

Wachstum schaffenDie soziale Wirtschaft auf den Kanarischen Inseln beschäftigt derzeit mehr als 17.000 Menschen. Jessica de León sieht in der kommenden Zeit erhebliche Chancen, diesen Sektor weiter zu stärken und den Erfolg bestehender Organisationen auszubauen. Die Veranstaltung mehrerer Konferenzen und Projekte rund um verschiedene Aspekte der sozialen Ökonomie im Jahr 2027 wird erwartet. Auf diesem Weg sollen neue Cooperative und Gesellschaften ins Leben gerufen werden und die Schaffung neuer Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze gefördert werden. Diese Initiative stützt sich auf die wachsende Anerkennung und aktive Partizipation der lokalen Autoritäten und deren Unterstützung der damit verbundenen Maßnahmen.

Netzwerke stärken

Inselrätin de León hob die geplante Vernetzung und Kooperation hervor, die das Jahr 2027 mit sich bringen wird. Durch den Austausch mit nationalen und internationalen Partnern können sich die Inseln in ihrem Verständnis und ihrer Umsetzung der Sozialwirtschaft weiterentwickeln. Geplante Veranstaltungen sollen zu einem intensiven Wissenstransfer führen und die Grundlage für zukünftige Kooperationen schaffen. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialwirtschaft sowie dem Netzwerk Anagos eine Schlüsselrolle spielen, um die Aktivitäten erfolgreich zu koordinieren und so die Sichtbarkeit der Kanaren in diesem Sektor zu erhöhen.

Fortschritte bisher

Bereits in der laufenden Legislaturperiode sind auf den Kanarischen Inseln wesentliche Fortschritte erzielt worden. Dazu gehören die Erstellung des ersten Weißbuchs der sozialen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit den beiden öffentlichen Universitäten und die Einführung des Katalogs von Sozialwirtschaftseinheiten, der erstmals die Größe dieses Sektors präzisieren konnte. Darüber hinaus wurde die erste regionale Strategie für Sozialwirtschaft entwickelt und in das Parlament eingebracht. Die Gesetze zur sozialen Wirtschaft und zu Genossenschaften, die zunehmend als normative Grundlage dienen, erlauben es den Behörden, weitere Regelungen auszuarbeiten, um die Sozialwirtschaft als bedeutenden Wirtschaftszweig zu etablieren. De León zollte der engen Zusammenarbeit zwischen den Behörden und den entstehenden Initiativen im Bereich der sozialen Ökonomie großen Respekt.

Weiterführende Links: Regierung der Kanarischen Inseln

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