Cabildo und Gobierno de Canarias haben Maßnahmen zur Unterstützung des Sektor primario vereinbart. Das wichtige Treffen zielte darauf ab, den Primärsektor von Fuerteventura als ultraperiphere Region zu fördern.
Maßnahmen für den Sektor primario abgestimmt
Sektor primario im Fokus der Verwaltung
Die Inselverwaltung von Fuerteventura und der Rat der Kanarischen Inseln haben sich auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Unterstützung des Sektors primario verständigt. Dieses Treffen, das von Präsidentin Lola García geleitet wurde, betonte die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit des Primärsektors in dieser Region zu gewährleisten. Dabei standen die Herausforderungen und Chancen für die lokalen Produzenten im Mittelpunkt der Diskussion. Die Teilnehmer erörterten verschiedene Strategien, um die Effizienz und Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Praktiken zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung von Innovationen, um die Produktivität zu steigern. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen wurde als entscheidend angesehen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Die Bedeutung des Sektors primario für die lokale Wirtschaft wurde ebenfalls hervorgehoben.
Zweite finanzielle Aufstockung für die Landwirtschaft
Ein zentraler Punkt des Treffens war die finanzielle Unterstützung der lokalen Landwirte durch den PEPAC. Laut Narvay Quintero erhalten die Produzenten von Fuerteventura 2,26 Millionen Euro aus den insgesamt 7,9 Millionen Euro. Durch die Kürzungen im Rahmenprogramm der EU soll sichergestellt werden, dass alle förderfähigen Landwirte und Viehzüchter von diesen Mitteln profitieren können. Diese Aufstockung soll helfen, die durchschnittlichen finanziellen Bezüge zu erhöhen und die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Teilnehmer diskutierten auch über die Notwendigkeit, die Effizienz der Mittelverwendung zu überwachen. Die Bedeutung der finanziellen Unterstützung für die Stabilität des Sektors primario wurde betont. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Landwirte zu stärken und den Sektor primario zu fördern.
Vorteile des PEPAC für lokale Produzenten
Die finanzielle Unterstützung durch den PEPAC umfasst verschiedene Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft. Dazu gehören integrierte Produktion, der Anbau der Kaktusfeige zur Ernte von Cochenille und Schutzmaßnahmen zur Erhaltung der Artenvielfalt. Darüber hinaus wird die Unterstützung der Viehzucht und die Erhaltung lokaler Tierarten priorisiert, um der genetischen Erosion entgegenzuwirken. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Bewirtschaftung des verfügbaren Wassers. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die lokalen Produzenten ihre Produktionsmethoden anpassen können, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft ist entscheidend für die langfristige Stabilität des Sektors primario. Die Teilnehmer des Treffens betonten die Bedeutung dieser Initiativen für den Sektor primario und die lokale Wirtschaft.
Zukunft der ultraperipheren Regionen im Blick
Zusätzlich zu den unmittelbaren Maßnahmen waren langfristige Themen Teil des Programms. Die potenziellen Auswirkungen des neuen Finanzrahmens der EU wurden ausführlich diskutiert, ebenso wie die Zukunft der ultraperipheren Regionen im Kontext der europäischen Politik. Die Veranstaltung soll eine gemeinsame europäische Agenda befürworten, um die Interessen dieser Regionen zu schützen und gleichzeitig die wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu fördern. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, die spezifischen Herausforderungen der ultraperipheren Regionen zu berücksichtigen. Die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Institutionen und den lokalen Verwaltungen wurde hervorgehoben. Die Diskussionen zielten darauf ab, Strategien zu entwickeln, die die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit dieser Regionen stärken. Der Sektor primario spielt dabei eine zentrale Rolle für die Zukunft.
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