StartPolitikDie kanarische Regierung stärkt Tourismusstrategie mit 'Turismo que Suma'

Die kanarische Regierung stärkt Tourismusstrategie mit ‚Turismo que Suma‘

Die kanarische Regierung intensiviert ihre Bemühungen, die Bedeutung des Tourismus für die Bürger durch die Unterstützung der Initiative ‚Turismo que Suma‘ besser zu vermitteln. Diese Bewegung soll die wirtschaftlichen, sozialen und umweltlichen Beiträge des Tourismussektors verdeutlichen. Ziel ist es, den Tourismus als wesentlichen Bestandteil der regionalen Entwicklung zu positionieren und die Vorteile für die lokale Bevölkerung hervorzuheben. Durch gezielte Maßnahmen und transparente Kommunikation sollen die Bürger in den Prozess eingebunden werden.

Die Kanaren treten ‚Turismo que Suma‘ bei

Die neue Strategie

Unter der Leitung von José Manuel Sanabria, dem Vizepräsidenten von Exceltur und der Vizepräsidentin der Association of Touristic Municipalities of the Canary Islands (AMTC), Onalia Bueno, schloss sich die kanarische Regierung der Initiative ‚Turismo que Suma‘ an. Diese Initiative, unterstützt von Unternehmen, Verbänden und Verwaltungen, will den wirtschaftlichen und sozialen Beitrag des Tourismussektors präsentieren. In den letzten Jahren wurden auf den Kanarischen Inseln zahlreiche Kampagnen gestartet, um den Bürgern die Bedeutung des Tourismus näherzubringen, wie z.B. die hohe Beschäftigungsquote und das erhebliche Wachstum des regionalen BIP durch diesen Sektor. Die Initiative zielt darauf ab, die positiven Effekte des Tourismus auf die lokale Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen und die Bürger aktiv in die Entwicklung einzubeziehen.

Ziel der Bewegung

Die Kanaren treten 'Turismo que Suma' bei‚Turismo que Suma‘ wird von Exceltur gefördert und zielt darauf ab, Unternehmen, Verbände und Verwaltungen gemeinsam für eine zukünftige Vision des Tourismus zu vereinen. Die Bewegung betont die Notwendigkeit, den Tourismus als Hauptantrieb für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung anzuerkennen und konkrete Erfolgsbeispiele zu präsentieren. Das Ziel ist es, einen Tourismus zu schaffen, der nicht nur ökonomische Vorteile bringt, sondern auch einen aktiven Beitrag zum sozialen und umweltbewussten Wandel leistet. Dabei stehen der Dialog mit der Öffentlichkeit und die Kommunikation der Maßnahmen, die den Wandel unterstützen, im Mittelpunkt. Durch die Förderung von Best Practices und die Einbindung der Gemeinschaft soll ein nachhaltiger und verantwortungsvoller Tourismus gefördert werden.

Betonung der Transparenz

José Manuel Sanabria betonte, dass der Tourismus 47,6 % des Wirtschaftswachstums der Kanarischen Inseln trägt und dass es entscheidend ist, die Transparenz zu erhöhen. Dies soll durch genaue Informationen geschehen, die der Öffentlichkeit den Einfluss des Tourismussektors auf das regionale und soziale Wachstum verdeutlichen. Eine integrative Kommunikation soll dabei helfen, den Bürgern aufzuzeigen, wie Maßnahmen ergriffen werden, um einen nachhaltigen Weg für den Tourismus der Zukunft zu gestalten. Die Kanaren sind bestrebt, den Bürgern einen umfassenden Überblick darüber zu geben, wie sich die Umstellung auf ein nachhaltiges Tourismusmodell vollzieht. Transparenz und Offenheit sind dabei zentrale Elemente, um das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen und die Akzeptanz für die Tourismusstrategie zu erhöhen.

Förderung verantwortungsvoller Praxis

Die Initiative ‚Turismo que Suma‘ wird von einer breiten Palette von Entitäten unterstützt und umfasst als Basis ein gemeinsames Manifest und Verpflichtungen, um umweltfreundlichere Praktiken zu fördern und die Verbindung zwischen Tourismus und Bürgern zu stärken. Auf der Website www.turismoquesuma.es werden über hundert Best Practices von Unternehmen und Destinationen gezeigt, wie etwa die Erhaltung des natürlichen Erbes und die Verbesserung der Lebensqualität durch effizientere Ressourcennutzung. Die begleitende Kampagne ‚Aquí se Vive‘ appelliert an das Bewusstsein der Besucher, die auf den Kanarischen Inseln Urlaub machen und gleichzeitig das tägliche Leben und die Arbeit der Einheimischen respektieren sollen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten und die Lebensqualität der lokalen Bevölkerung zu verbessern.

Weiterführende Links: Turismo que Suma

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