Der Inselrat von Fuerteventura versammelt im Rahmen des JAREAS-Projekts Akteure aus zehn atlantischen Gebieten, um den Bereich der handwerklichen Fischerei zu fördern. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit zu stärken. Am 27. und 28. Oktober finden dazu Veranstaltungen in Corralejo und Gran Tarajal statt, die den Austausch von Best Practices und die Förderung der blauen Wirtschaft zum Ziel haben.
JAREAS-Projekt fördert die blaue Wirtschaft
Startschuss für JAREAS
Am 27. und 28. Oktober veranstaltet der Inselrat von Fuerteventura das europäische JAREAS-Projekt, das sich mit dem handwerklichen Fischereisektor befasst. Das Projekt vereint zwölf Institutionen aus zehn atlantischen Gebieten, darunter Madeira, Azoren und Westafrika. Ziel ist es, Erfahrungen und Best Practices auszutauschen, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen. Die Sitzungen, die im Centro Insular de Juventud in Puerto del Rosario beginnen, bieten eine Plattform zum Austausch über nachhaltige Fischereikonzepte. Unter der Leitung von Inselpräsidentin Lola García werden die Ziele des Projekts vorgestellt und wichtige Akteure identifiziert. Diese Initiative soll die regionale Zusammenarbeit stärken und neue Impulse für die Fischereiwirtschaft geben.
Zielsetzungen des Projekts
Das JAREAS-Projekt, finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Bereich der handwerklichen Fischerei zu stärken. Gefördert werden Innovation, Ausbildung und die wirtschaftliche Diversifizierung, um die regionale blaue Wirtschaft voranzutreiben. In Workshops wie ‚Construyendo JAREAS‘ arbeiten die teilnehmenden Organisationen an der Definition der Projektidentität. Gesplan, eine öffentliche Planungsgesellschaft, ist ebenfalls Partner dieses Projekts, das im Rahmen des Interreg-Programms VI-D Madeira-Azoren-Kanaren realisiert wird. Diese Maßnahmen sollen langfristig die wirtschaftliche Stabilität der Küstengemeinden sichern und neue Arbeitsplätze schaffen.
Praktische Erfahrungen vor Ort
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich Besuchen in den Fischereikohorten von Corralejo und Gran Tarajal. Diese Besuche ermöglichen den internationalen Delegierten direkte Einblicke in die Infrastruktur und die Organisation der lokalen Fischereigemeinschaften. Dort können sie die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der majorerischen Fischerei kennenlernen. Ziel ist es, durch den Austausch von Wissen und besten Praktiken die eigene Arbeit zu verbessern und neue wirtschaftliche Chancen aufzuspüren, die der blauen Wirtschaft zugutekommen könnten. Diese praktischen Erfahrungen sollen den Delegierten helfen, innovative Ansätze in ihren Heimatregionen zu implementieren.
Ein neuer Weg für die Fischerei
Mit diesem Projekt will Fuerteventura als Ausgangspunkt für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Regionen dienen. Das Ziel ist eine nachhaltigere und widerstandsfähigere Form der handwerklichen Fischerei, die nicht nur traditionelle Kenntnisse bewahrt, sondern auch das wirtschaftliche Wachstum der Küstengemeinden fördert. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit soll einen Beitrag zu einer wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Fischereiwirtschaft leisten. Die Beteiligung von Experten und lokalen Akteuren aus verschiedenen Regionen unterstreicht die Bedeutung und das Potenzial dieses wegweisenden Projekts. Durch die Bündelung von Ressourcen und Wissen können neue Standards gesetzt werden, die die Zukunft der Fischerei sichern.
Weiterführende Links: Weitere Informationen zum Cabildo de Fuerteventura
Mehr zum Thema: Alle Artikel zu Umwelt


