Das Cabildo von Fuerteventura und lokale Behörden machen sich stark für die Wiederherstellung der Seeverbindung zum spanischen Festland. Diese maritime Verbindung ist von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Insel. Bei einem Treffen in der Inselhauptstadt Puerto del Rosario, an dem auch wirtschaftliche Interessenvertreter teilnahmen, wurde die Dringlichkeit dieser Maßnahme betont. Die Wiederherstellung der maritimen Verbindung ist ein zentrales Anliegen, das von allen politischen Parteien unterstützt wird.
Gemeinsame Aktion von Inselrat und Gemeinden
Wiederherstellung der maritimen Verbindung
In einem klaren und einhelligen Schritt hat die Präsidentin des Inselrats, Lola García, gemeinsam mit den Bürgermeistern der Insel die sofortige Wiederherstellung der maritimen Verbindung zwischen Fuerteventura und dem spanischen Festland gefordert. Diese Verbindung sei von öffentlichem Interesse und dürfe nicht zu einer optionalen Verbesserung herabgestuft werden. Die Forderung wurde bei einem Treffen in der Zentrale des Inselrats in Puerto del Rosario gestellt. Die Handelskammer von Fuerteventura unterstützte die Anliegen ebenfalls. Die bisherige Verbindung wurde nach Informationen von der Direktion für die Handelsmarine in Madrid aufgrund eines fehlenden Festlandanschlusses im aktuellen Vertrag ausgesetzt.
Ökonomische Auswirkungen auf die Insel
Durch die Beendigung der maritimen Verbindung stiegen die Transportkosten nach Fuerteventura um rund 70 bis 78 Prozent. Diese Kostenverlagerung trifft insbesondere die Endverbraucher und kleinen bis mittelständischen Unternehmen auf der Insel schwer. Fuerteventura sieht sich dadurch einer deutlichen Benachteiligung ausgesetzt. In einer Küsten- und Inselwirtschaft wie der von Fuerteventura sind überhöhte Transportkosten ein schwerwiegender Faktor im Wettbewerb. Bei dem gemeinsamen Treffen wurde darauf hingewiesen, dass es dringend erforderlich sei, Fuerteventura als festen Bestandteil im Vertrag für die öffentliche Dienstleistungsverpflichtung zu verankern, um die Insel langfristig wirtschaftlich attraktiver zu gestalten.
Politische Unterstützung für die Initiative
Die Forderung der regionalen Politik ist an das spanische Ministerium für Verkehr und Mobilität gerichtet. Ziel ist es, die öffentliche Dienstleistungsplicht so zu gestalten, dass Fuerteventura eine konstante und nicht nur freiwillige Verbindung bekommt. Diese Initiative wird von allen politischen Parteien des Inselrats unterstützt. Der Bürgermeister von Puerto del Rosario, David de Vera, betonte die Notwendigkeit dieser Verbindung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Insel. Verschiedene Vertreter der Inselgemeinden, darunter Isaí Blanco und Juan Cabrera, zeigten ihre Solidarität und Unterstützung in dieser Angelegenheit und machten die Dringlichkeit dieser Forderung deutlich. Die politische Einigkeit unterstreicht die Bedeutung der maritimen Verbindung für die gesamte Region.
Zukünftige Maßnahmen zur Sicherung
Eine neu eingerichtete permanente Inselkommission wird die Entwicklungen verfolgen und sicherstellen, dass die geplante Ausschreibung für die Neubewertung des maritimen Service reibungslos verläuft. Diese Kommission setzt sich aus Vertretern des Inselrats, der Städte und der regionalen Wirtschaft zusammen. Blas Acosta, Vizepräsident des Inselrats, fordert eine schnelle Umsetzung der Ausschreibung, um den aktuellen Aufschlag der Transportkosten schnell zu beheben. Der Präsident der Handelskammer, Juan Jesús Rodríguez Marichal, sieht aufgrund des Ausschreibungsaufschubs bereits gravierende Kostensteigerungen und fordert eine zügige Verhandlungslösung. Die Kommission plant regelmäßige Treffen, um den Fortschritt zu überwachen und notwendige Anpassungen vorzunehmen.
Weiterführende Links: Cabildo Fuerteventura
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