Ein tragischer Klippensturz an der Küste von Ajuy auf Fuerteventura hat am Donnerstag ein Menschenleben gefordert. Trotz schneller Rettungsmaßnahmen konnte der Mann nicht gerettet werden.
Klippensturz an der Küste von Ajuy
Unfall in gefährlicher Klippenzone
Ein schwerer Klippensturz hat sich am Donnerstagnachmittag an der Küste von Ajuy auf Fuerteventura ereignet. Der Ort gehört zur Gemeinde Pájara und ist für seine steilen Felsen bekannt. Gegen 14:16 Uhr erhielt das Koordinationszentrum CECOES 112 für Notfälle und Sicherheit der Kanaren einen Notruf. Gemeldet wurde eine Person, die in einer Klippenzone ins Meer gestürzt war. Daraufhin alarmierte die Leitstelle sofort mehrere Rettungskräfte für einen Einsatz in der abgelegenen Küstenregion. Ajuy zieht regelmäßig Besucher an, die die spektakuläre Landschaft entlang der Atlantikküste erleben möchten. Gleichzeitig gelten einige Bereiche wegen der hohen Felsen als gefährlich. Augenzeugen berichteten den Behörden von dem Sturz des Mannes. Wenig später trafen erste Einsatzkräfte am Unfallort ein und begannen mit der Rettungsaktion.
Rettungshubschrauber birgt Mann aus dem Meer
Die kanarische Notfall- und Rettungsgruppe schickte einen Rettungshubschrauber in das Einsatzgebiet. Die Besatzung suchte die Küstenlinie und die angrenzenden Gewässer systematisch ab. Schließlich entdeckten die Retter den Mann im Meer treibend nahe der Klippen. Anschließend wurde der Verunglückte aus dem Wasser geborgen und in den Hubschrauber gebracht. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mann bereits in einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Deshalb begannen die Einsatzkräfte sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Während des Fluges setzten sie die Wiederbelebung fort und versuchten, den Kreislauf des Patienten zu stabilisieren. Gleichzeitig wurde ein schneller Transport zu einem Krankenhaus organisiert. Der Hubschrauber flog direkt zu einem Hubschrauberlandeplatz einer Klinik. Dort wartete bereits medizinisches Personal, um die Behandlung fortzusetzen.
Rettungsversuche bleiben ohne Erfolg
Nach der Landung übernahmen Ärzte und Rettungskräfte die weitere medizinische Versorgung. Sie führten unverzüglich erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Dennoch gelang es nicht, den Mann zu stabilisieren. Trotz intensiver Bemühungen musste schließlich sein Tod festgestellt werden. Parallel dazu unterstützten mehrere Einsatzkräfte die Rettungsarbeiten am Unfallort. Die Feuerwehr von Pájara sicherte den Bereich entlang der Klippen. Außerdem waren Beamte der Policía Local und der Guardia Civil im Einsatz. Sie koordinierten unter anderem den Zugang zur Küste. Zusätzlich untersuchte der kanarische Rettungsdienst drei weitere Personen vor Ort. Diese befanden sich in der Nähe des Unglücks, erlitten jedoch keine Verletzungen. Der tödliche Klippensturz erschütterte die Einsatzkräfte und Anwesenden gleichermaßen.
Weiterführende Links: CECOES 112


