StartPolitikNachhaltige Tourismusstrategie: Kanarische Vertreter in Brüssel

Nachhaltige Tourismusstrategie: Kanarische Vertreter in Brüssel

Die kanarische Inselregierung hat ihre nachhaltige Tourismusstrategie und die Stärkung der Konnektivität nach Brüssel gebracht. Im Rahmen dieser Initiative führte die Regierungsrätin für Tourismus und Beschäftigung, Jéssica de León, intensive Gespräche mit europäischen Behörden. Ziel dieser Gespräche war es, Gesetzgebungen und Förderprogramme zu erörtern, die die nachhaltige Entwicklung der Kanarischen Inseln unterstützen können. Die Strategie zielt darauf ab, die Balance zwischen touristischer Nutzung und den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung zu wahren.

Kanaren setzen auf nachhaltigen Tourismus

Diskussionen über Wohngesetzgebung

In Brüssel diskutierte die kanarische Delegation mit Stephan Moser von der Europäischen Kommission über die Krise bezahlbaren Wohnraums. Die ausgearbeitete Gesetzgebung zur Ordnung touristischer Nutzungen von Wohnraum auf den Kanaren wurde vorgestellt. Inselrätin Jéssica de León betonte die Notwendigkeit, die Balance zwischen touristischer Nutzung und bezahlbarem Wohnraum zu wahren. Diese Initiative zielt darauf ab, Spannungen in städtischen und ländlichen Gebieten vorzubeugen, wobei lokale Verwaltungen entscheiden können, den touristischen Wohnraum um mehr als 10% zu erweitern, sofern erschwinglicher Wohnraum ausreichend verfügbar ist. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung nicht durch den Tourismus beeinträchtigt werden und dass die Lebensqualität auf den Inseln erhalten bleibt.

Nachhaltige Tourismuskonzepte

Nachhaltige TourismuskonzepteBei der Zusammenkunft mit der Leitung der Generaldirektion Mobilität und Verkehr wurde die Vision einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Tourismusentwicklung an den Kanarischen Inseln besprochen. De León hob die spezifischen Anforderungen eines fragmentierten Archipels hervor, in dem Mobilität größtenteils von Flug- und Schiffsverbindungen abhängt. Ein Schwerpunkt war RegNext, ein Programm zur Unterstützung umweltfreundlicher Projekte, das Unternehmen dazu ermutigt, ihre CO2-Bilanz zu bewerten und zu senken. Diese Strategien sollen die Kanaren als Vorreiter im nachhaltigen Tourismus positionieren. Die Implementierung solcher Konzepte ist entscheidend, um die natürlichen Ressourcen der Inseln zu schützen und gleichzeitig den Tourismus als wirtschaftlichen Motor zu fördern.

Förderung der Luftverkehrsverbindungen

Förderung der LuftverkehrsverbindungenDie Weiterentwicklung und Erhaltung der Flugverbindungen war ein zentrales Thema bei den Gesprächen mit Barbara Brandtner von der Generaldirektion Wettbewerb. Das Programm der Luftverkehrsförderung wurde als essenziell für die Erschließung neuer Märkte, insbesondere nach Osteuropa, erachtet. Die Maßnahme hat entscheidend dazu beigetragen, den nordischen Markt für Fuerteventura zu reaktivieren, die nach der Eruption des Vulkans auf La Palma bei der Wiederverbindung erfolgreich war. Brandtner unterstützte die Idee, dass solche Programme zur Diversifikation und Stabilisierung der touristischen Erreichbarkeit von entscheidender Bedeutung sind. Diese Initiativen tragen dazu bei, die wirtschaftliche Abhängigkeit von traditionellen Märkten zu verringern und neue Chancen für die Inseln zu schaffen.

Kooperation mit europäischen Institutionen

Kooperation mit europäischen InstitutionenDie Gespräche wurden mit einem Treffen mit Vertretern der Ständigen Vertretung Spaniens bei der EU fortgesetzt, wobei der Austausch von Ideen und Erfahrungen über Regulationen von kurzzeitigen Vermietungen im Mittelpunkt stand. Auch das Gespräch mit europäischen Abgeordneten zur Einführung einer neuen Wohnraumpolitik bot eine Plattform, um die Interessen der kanarischen Bürger zu fördern. Der stellvertretende Inselrat José Manuel Sanabria hat jüngst ebenfalls vor dem Europäischen Parlament betont, dass die Initiativen der Kanarischen Inseln darauf abzielen, den Bewohnern des Archipels im Zentrum der politischen Strategien Priorität einzuräumen. Diese Kooperationen sind entscheidend, um die Interessen der Kanarischen Inseln auf europäischer Ebene zu vertreten und sicherzustellen, dass die spezifischen Bedürfnisse der Inseln berücksichtigt werden.

Weiterführende Links: Gesetzgebung zum Tourismus

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