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Neue Jagdzeiten 2026 auf Fuerteventura festgelegt

Der Inselrat von Fuerteventura hat nach intensiven Beratungen mit verschiedenen Jagdkollektiven die neuen Jagdzeiten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Diese umfassen nicht nur eine Erweiterung der Jagdzeiten, sondern auch eine Anpassung der erlaubten Anzahl von Jagdhunden und Frettchen. Die neuen Regelungen sollen den Bedürfnissen der Jägerinnen und Jäger gerecht werden und gleichzeitig den Schutz der natürlichen Ressourcen der Insel gewährleisten.

Jagdzeiten und Regelungen 2026

Neue Regelungen für die Jagd

Das Cabildo von Fuerteventura und der Inselrat für Jagd haben die Jagdzeiten für das Jahr 2026 festgelegt. Trotz der beratenden Funktion des Rates wurden die Beiträge der Jagdverbände in die Entscheidungen einbezogen, was zur Erweiterung der Jagdzeiten und zur Erhöhung der erlaubten Anzahl von Hunden und Frettchen geführt hat. Carlos Rodríguez, der Inselrat für Jagd, betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit. Die Ausweitung der Jagdzeiten ist auf die günstigen Jahrebedingungen, insbesondere die Regenfälle, zurückzuführen. Die Jagdzeiten wurden um eine halbe Stunde verlängert und erstrecken sich bis 15 Uhr. Diese Anpassungen sollen den Jägerinnen und Jägern mehr Flexibilität bieten und gleichzeitig den Schutz der Tierwelt sicherstellen.

Neue Trainingsfelder eingerichtet

Zusätzlich zu den geänderten Jagdzeiten hat die Jagdbehörde neue Trainingsfelder eingerichtet, darunter das Coto ‚La Capellanía‘ in La Oliva. Diese Felder bleiben auch nach Beendigung der offiziellen Jagdzeiten geöffnet, um Hunde trainieren zu können. Diese Maßnahmen sollen den Jägerinnen und Jägern auf der Insel bessere Möglichkeiten bieten, ihre Hunde vorzubereiten, bevor die Jagdzeiten beginnen. Die Trainingsfelder sind auf die spezifischen Bedürfnisse der Jagdgemeinschaft in den verschiedenen Regionen abgestimmt, um eine möglichst effektive Vorbereitung der Hunde zu gewährleisten. Diese Initiative wird von den lokalen Jagdverbänden begrüßt, da sie die Qualität und Sicherheit der Jagdaktivitäten verbessern soll.

Provinzweit einheitliche Jagdzeiten

Erstmals beginnen und enden die Jagdzeiten in der gesamten Provinz Las Palmas zu den gleichen Terminen. Dies entspricht einer langjährigen Forderung der lokalen Jagdgemeinschaften und stellt einen bedeutenden Fortschritt dar. Die Vereinheitlichung der Termine soll sicherstellen, dass alle Jägerinnen und Jäger dieselben Regeln einhalten, was zu einer besseren Koordination und Zufriedenheit innerhalb der Gemeinschaft führen soll. Die vollständige Umsetzung dieser Neuerungen wird im offiziellen Bulletin der Kanarischen Inseln veröffentlicht. Diese Maßnahme wird als wichtiger Schritt zur Harmonisierung der Jagdpraktiken in der Region angesehen.

Erlaubte Umstände und Einschränkungen

Für die Jagdausübung gelten speziesspezifische Regelungen. So ist die Jagd auf die maurische Perdrix und die Stadttaube ohne Waffe an bestimmten Tagen gestattet. Bei der bewaffneten Jagd gelten wiederum andere Zeitfenster. Es darf mit maximal fünf Hunden gejagt werden, ausgenommen bei der Jagd ohne Tötungsabsicht, wo nur vier Hunde erlaubt sind. Darüber hinaus sind die Jagd in geschützten Parks und auf Denkmälern von Fuerteventura streng verboten. Diese Maßnahmen sollen sowohl die natürliche Fauna der Insel schützen, als auch sicherstellen, dass die Jagd verantwortungsvoll und nachhaltig betrieben wird. Die Einhaltung dieser Regelungen wird streng überwacht, um die Biodiversität der Insel zu bewahren.

Weiterführende Links: Cabildo Fuerteventura

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