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Saladar de Jandía wird naturiert

Der Saladar de Jandía wird durch ein ehrgeiziges Projekt der Inselverwaltung Fuerteventuras naturnah gestaltet.

Wiederherstellung am Saladar de Jandía

Saladar de Jandía steht vor Umgestaltung

Saladar de JandíaUnter dem Projekt ‚Naturalización del Saladar de Jandía‘ plant das Cabildo de Fuerteventura die Wiederherstellung von 9.000 Quadratmetern des Saladar de Jandía. Mit einem Budget von 249.815 Euro aus der Tourismusabteilung der Regierung der Kanaren wird angestrebt, die Fläche ökologisch zu verbessern. Dazu gehören der Abriss einer alten Kläranlage, die Schaffung eines Hanges und die Pflanzung von über 100 einheimischen Arten. Diese Maßnahmen sollen die natürliche Vegetation fördern und die Biodiversität erhöhen. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der einzigartigen Flora und Fauna der Region. Durch die Umgestaltung wird der Saladar de Jandía zu einem wertvollen Lebensraum für viele Arten. Die lokale Bevölkerung und Touristen können von diesem verbesserten Naturraum profitieren.

Finanzierung durch Next Generation EU

Die kanarische Tourismusministerin, Jéssica de León, sowie die Präsidentin des Cabildo, Lola García, besuchten kürzlich die Projektstätte am Saladar de Jandía. Mit der Unterstützung durch die Next Generation EU-Fonds sollen langfristig erhebliche Umweltverbesserungen durchgeführt werden. Der Saladar de Jandía wird zu einem wertvollen Naturraum zurückverwandelt, der erheblich unter menschlichen Einflüssen gelitten hat. Die Finanzierung ermöglicht es, innovative Techniken zur Wiederherstellung der natürlichen Landschaft einzusetzen. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die ökologische Balance wiederherzustellen und den Lebensraum für einheimische Arten zu sichern. Die lokale Gemeinschaft wird von den positiven Auswirkungen auf die Umwelt und den Tourismus profitieren. Der Saladar de Jandía wird dadurch zu einem Modellprojekt für nachhaltige Entwicklung und zeigt, wie wichtig solche Initiativen sind.

Stufenplan für die Neugestaltung

Das Projekt teilt sich in vier Phasen auf. Der erste Schritt umfasst den Rückbau der maroden Kläranlage. Anschließend erfolgt die Entfernung von Füllmaterial, um das ursprüngliche Niveau des Saladar de Jandía zu erreichen. Danach wird die Fläche mit gesiebtem Boden neu geformt und mit einem Schutzhang ausgestattet. Zum Abschluss sollen 104 einheimische Pflanzenarten für die landschaftliche Einbettung eingesetzt werden, wobei Arten wie Chenoleoides tomentosa und Salsola vermiculata eine Rolle spielen. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die Wiederherstellung der natürlichen Vegetation und die Förderung der Biodiversität. Durch die sorgfältige Planung und Umsetzung wird der Saladar de Jandía zu einem ökologisch wertvollen Gebiet, das sowohl für die Natur als auch für die Menschen von Bedeutung ist.

Naturschutz und Tourismus im Einklang

Die konservierte Fläche gilt als eines der größten Feuchtgebiete auf den Kanarischen Inseln und hat daher ein hohes wissenschaftliches Interesse. Die Naturisierung des Saladar de Jandía steht für die Synergie zwischen Naturschutz und Tourismusentwicklung. Marlene Figueroa vom Cabildo de Fuerteventura betont, dass die Maßnahmen nicht nur die Insel attraktiver machen, sondern auch die Lebensqualität der Einwohner verbessern. Der Bürgermeister von Pájara, Alejandro Jorge, spricht von einer lang ersehnten Initiative, die zur Verschönerung des urbanen Raumes beiträgt. Die Integration von Naturschutzmaßnahmen in die touristische Entwicklung ist ein Modell für nachhaltige Projekte. Der Saladar de Jandía wird dadurch zu einem Beispiel für erfolgreiche Umweltprojekte, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile bieten.

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