Das Cabildo von Fuerteventura hat die Umsetzung des Projekts zur Naturalisation des Saladar von Jandía genehmigt. Dies ist Teil des Plans zur touristischen Nachhaltigkeit, unterstützt durch EU-Mittel.
Projekt zur Naturalisation im Saladar von Jandía
Erhaltung der Natur des Saladar von Jandía
Mit einem Budget von 250.000 Euro wird das Projekt das alte Klärwerk am Playa del Matorral abbauen und das Gebiet mit heimischen Pflanzen renaturieren. Dies wird als Meilenstein für den nachhaltigen Tourismus im Süden von Fuerteventura betrachtet. Der Inselrat sieht dies als wichtigen Schritt zur Erhaltung der natürlichen Schätze der Insel an. Durch die Entfernung der alten Infrastruktur und die Wiederherstellung der natürlichen Vegetation wird die Biodiversität gefördert. Dies trägt zur Erhaltung der einzigartigen Flora und Fauna bei, die für die Region charakteristisch ist. Die Maßnahme wird auch die Lebensqualität der Einheimischen verbessern, indem sie eine gesündere Umwelt schafft.
Unterstützung durch öffentliche Mittel
Das Projekt erhält finanzielle Unterstützung von den Next Generation EU-Fonds sowie von der spanischen und kanarischen Regierung. Die Inselrätin für Tourismus, Marlene Figueroa, betont die Bedeutung dieser Maßnahmen für die Verbesserung der touristischen Qualität und des Umweltnutzens. Diese Initiative zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Regierungsebenen ist, um nachhaltige Projekte zu realisieren. Durch die Bereitstellung von Mitteln wird sichergestellt, dass die notwendigen Ressourcen für die erfolgreiche Umsetzung zur Verfügung stehen. Dies stärkt das Vertrauen in die Fähigkeit der Region, umweltfreundliche Tourismuslösungen zu entwickeln und langfristig zu erhalten. Die Unterstützung durch öffentliche Mittel ist entscheidend für den Erfolg solcher Projekte.
Technische Umsetzung
Infraestrukturen-Inselrat Blas Acosta hebt hervor, dass die geplante Umweltsanierung technisch und ökologisch angepasst erfolgt. Ziel ist es, die natürliche Morphologie des Gebiets wiederherzustellen, indem die Klärwerksstruktur abgebaut und das Land mit heimischen Pflanzenarten, darunter Chenoleoides tomentosa, rekultiviert wird. Diese Pflanzenart ist besonders gut an die lokalen Bedingungen angepasst und trägt zur Stabilisierung des Bodens bei. Die technische Planung berücksichtigt auch die Wasserverfügbarkeit und die langfristige Pflege der Pflanzen. Durch den Einsatz moderner Techniken wird sichergestellt, dass die Renaturierung nachhaltig und effizient erfolgt, um die Umwelt zu schützen. Die Integration dieser Aspekte ist entscheidend für den Erfolg des Projekts.
Bedeutung des Projekts
Die Maßnahme wird nicht nur den ökologischen Wert des Gebiets erhöhen, sondern auch den Schutz des öffentlichen maritimen Territoriums sicherstellen. Die Naturalisation des Saladar von Jandía ist entscheidend für die langfristige Nachhaltigkeit und Attraktivität der Region als umweltfreundlichere Tourismusdestination. Durch die Förderung der natürlichen Lebensräume wird die Region für Besucher attraktiver, die an nachhaltigem Tourismus interessiert sind. Dies kann zu einer Steigerung der Besucherzahlen führen, die die lokale Wirtschaft unterstützt. Gleichzeitig wird die Umweltbelastung minimiert, was langfristig positive Auswirkungen auf die Region hat. Die Bedeutung des Projekts liegt in seiner Fähigkeit, ökologische und wirtschaftliche Vorteile zu vereinen.


