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Tefía wird zum Gedenkort erklärt

Auf Fuerteventura wurde die ehemalige Colonia Agrícola Penitenciaria de Tefía offiziell als erster Gedenkort der Kanaren anerkannt.

Historische Anerkennung als Gedenkort auf Fuerteventura

Erklärung von Tefía als Gedenkort

Tefía wird zum Gedenkort erklärtDer Inselrat von Fuerteventura und die Organisation Altihay haben es geschafft, die ehemalige Strafkolonie von Tefía als Gedenkort der Demokratie anerkennen zu lassen. Dieser Ort diente einst als Lager für Menschen, die während der Franco-Diktatur wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden. Die Anerkennung als Gedenkort unterstreicht die Bedeutung von Erinnerung und Gerechtigkeit für vergangene Opfer. Es ist ein wichtiger Schritt, um die Geschichte zu bewahren und die Leiden der Betroffenen anzuerkennen. Die Initiative zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Gedenken an die Opfer

Tefía wird zum Gedenkort erklärtDie Anerkennung erfolgte am 27. Februar durch das Ministerium für territoriale Politik und demokratische Erinnerung. Es war ebenfalls ein Akt des Gedenkens an die Opfer der ehemaligen Kolonie und an die LGTBIQ+-Gemeinschaft. Die Vorsitzende des Inselrats, Lola García, betonte die Notwendigkeit, ‚Gerechtigkeit mit der Wahrheit und den Menschen zu tun‘ und die Bedeutung, künftige Generationen über die Ereignisse, die hier stattfanden, aufzuklären. Diese Anerkennung ist ein wichtiger Schritt, um die Geschichten der Betroffenen zu bewahren und die Gesellschaft für die Vergangenheit zu sensibilisieren. Es ist entscheidend, dass die Erinnerung lebendig bleibt.

Künftige Pläne für Tefía

Tefía wird zum Gedenkort erklärtEin öffentlich zugänglicher Raum erinnert bereits jetzt an die LGTBIQ+-Gemeinschaft in Tefía. Er ist Teil eines umfassenden Projekts, das die ehemalige Kolonie in ein kanarisches Zentrum für die historische Erinnerung der LGTBIQ+-Gemeinschaft umwandeln soll. Dieses Vorhaben wird vom Cabildo und Altihay gefördert und erhält Unterstützung vom Ministerium für territoriale Politik und demokratische Erinnerung. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur an die Vergangenheit erinnert, sondern auch als Bildungszentrum dient, um das Bewusstsein für die Rechte und die Geschichte der LGTBIQ+-Gemeinschaft zu stärken. Die Pläne sind ambitioniert und zukunftsweisend.

Würdigung von Aktivisten

Während der offiziellen Zeremonie ehrte der Minister für territoriale Politik und demokratische Erinnerung, Ángel Víctor Torres, die Bemühungen von Altihay als Vorbild für den Aufbau einer Demokratie. Der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, hob hervor, wie wichtig es sei, die Vergangenheit nicht zu verstecken, sondern zu erinnern, um die Demokratie zu festigen. Zudem wurden verschiedene Persönlichkeiten geehrt, die im Kampf für Freiheit und Rechte die Türen öffneten. Diese Anerkennung zeigt, wie entscheidend das Engagement Einzelner für die gesellschaftliche Entwicklung und die Stärkung demokratischer Werte ist. Es ist wichtig, dass solche Beiträge gewürdigt werden.

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