StartITB BerlinTreue zu Pájara: Auf Fuerteventura sich wie Zuhause fühlen

Treue zu Pájara: Auf Fuerteventura sich wie Zuhause fühlen

Treue zu Pájara prägt seit Jahrzehnten die Beziehung zwischen dem Süden Fuerteventuras und deutschen Urlaubern. Für viele Stammgäste fühlt sich die Rückkehr nach Jandía an wie Heimkommen. Die Gemeinde setzt daher gezielt auf enge Bindungen, starke Events und besondere Erlebnisse – von Weltcup bis Weihnachten bei 22 Grad.

Treue zu Pájara als Erfolgsmodell

Deutsche Stammgäste und gewachsene Verbundenheit als Ausdruck der Treue zu Pájara

Die enge Bindung zum deutschen Markt reicht bis in die 1970er-Jahre zurück. Damals rückte Fuerteventura verstärkt in den Fokus deutscher Urlauber. Seither entwickelte sich besonders Jandía zu einem Lieblingsziel vieler Reisender. Tina Da Silva, Tourismusrätin der Gemeinde Pájara und Hoteldirektorin in Jandía, erlebt diese Loyalität täglich. Viele Gäste kommen seit Jahrzehnten regelmäßig auf die Insel. Manche reisten einst als junge Paare an und besuchen Pájara heute mit Kindern und Enkeln. Zudem verbringen zahlreiche Stammgäste mehrmals im Jahr ihren Urlaub im Süden. Sie kennen das Hotelpersonal persönlich und werden wiedererkannt. Selbst kleine Veränderungen im Haus bleiben ihnen nicht verborgen. Dieses Vertrauen schafft Nähe und Verlässlichkeit. Für die Gemeinde ist diese emotionale Stabilität ein unschätzbarer Standortfaktor. Denn treue Gäste empfehlen die Region weiter und stärken so langfristig den Tourismus.–

Holger Ziechert als Botschafter der Insel

Ein herausragendes Beispiel für diese Verbundenheit ist Holger Ziechert aus Deutschland. Er reist seit den 1970er-Jahren regelmäßig nach Jandía. Nach Angaben der Gemeinde besuchte er den Süden Fuerteventuras inzwischen mehr als 150-mal. Zunächst verbrachte er seine Aufenthalte im Robinson Jandía Playa. Heute wohnt er überwiegend im Club Aldiana. Darüber hinaus engagiert er sich weit über das übliche Maß hinaus. Auf seinen Social-Media-Kanälen wirbt er kontinuierlich für Jandía und Pájara. Zudem veröffentlichte er zwei Bücher über seine Lieblingsinsel. Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde er offiziell von der Gemeinde ausgezeichnet. Tina Da Silva bezeichnet ihn als Paradebeispiel eines Kunden-Botschafters. Gleichzeitig betont sie, dass viele weitere Gäste eine ähnliche Anerkennung verdienen würden. Sein Beispiel zeigt deutlich, wie stark die Identifikation deutscher Urlauber mit dem Municipio ist. Diese Form der Wertschätzung festigt die Pájara Treue zusätzlich.–

Flugkapazitäten, Events und internationale Sichtbarkeit

Neben emotionalen Faktoren spielen auch strukturelle Bedingungen eine wichtige Rolle. In den vergangenen Saisons sank die Zahl verfügbarer Flugverbindungen spürbar. Hauptgrund war der teilweise Rückzug von Ryanair aus dem kanarischen Flugplan. Andere Airlines stockten ihr Angebot zwar auf, konnten die entstandene Lücke jedoch nicht vollständig schließen. Dadurch stiegen die Ticketpreise, besonders bei geringer Konkurrenz. Die zuständigen Stellen verhandeln daher weiter intensiv mit Fluggesellschaften. Gleichzeitig setzt Pájara auf internationale Großereignisse. Der Windsurf- und Wingfoil-Weltcup an der Playa de la Barca gilt als sportliches Aushängeschild. Mehrere Wochen lang steht Sotavento im Fokus der Weltelite. Ergänzend fördern Kulturveranstaltungen wie die „Semana Cultural de la Cebada“ regionale Identität und Gastronomie. Solche Events schaffen mediale Aufmerksamkeit und stärken zugleich die touristische Nachfrage.–

Weihnachten bei 22 Grad und Appell an den Bürgersinn

Ein besonderes Highlight ist die Weihnachtszeit in Pájara. Statt Schnee erwartet Besucher mildes Klima und Atlantikbrise. Wahrzeichen ist der begehbare Weihnachtsbaum aus gehäkelten Elementen. Lokale Gruppen arbeiten wochenlang an diesem Gemeinschaftsprojekt. Die Gemeinde bewirbt ihn als höchsten begehbaren Häkel-Weihnachtsbaum der Welt. Ergänzt wird das Programm durch Märkte und Konzerte in Morro Jable. So entsteht eine alternative Weihnachtsatmosphäre bei rund 22 Grad. Gleichzeitig spricht Tina Da Silva offen Probleme wie Vandalismus an. Beschädigte Bänke oder Dekorationen belasten die Gemeinschaft finanziell. Sie ruft daher zu mehr Bürgersinn und Respekt gegenüber öffentlichem Eigentum auf. In unsicheren internationalen Zeiten profitieren die Kanaren zudem von ihrem Ruf als sichere Region. Politische Stabilität und Distanz zu Konfliktgebieten gelten als wichtiger Vorteil. Pájara möchte dadurch ein verlässlicher Rückzugsort für treue Gäste bleiben.–

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Ingo Töpfer
Ingo Töpfer
Mein Name ist Ingo und ich bin der Headman von Fuerteventura.News und Radio Sol FM Ftv. , also Chef-Redakteur, Chef-Reporter, Chef-Techniker, Chef-Programmierer und verantwortlich für alles, was mit diesen Seiten zu tun hat. Weitere Berufsbezeichnungen könnten auch sein: Mädchen für alles, Direktor, Herausgeber und was euch sonst noch so einfällt. Die Hauptsache ist, dass euch die Informationen die wir hier zusammentragen hilfreich erscheinen mögen.
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