Diese Tipps und Empfehlungen helfen, Risiken bei extremen Wetterlagen frühzeitig zu erkennen und Schäden wirksam zu vermeiden. Angesichts zunehmender Unwetter warnen Behörden regelmäßig vor Überschwemmungsgefahr. Die Generaldirektion für Notfälle empfiehlt klare Maßnahmen zur Vorsorge und zum richtigen Verhalten im Ernstfall. Wer vorbereitet ist, kann Gefahren deutlich reduzieren. Dieser Überblick zeigt, wie sich Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Inselverwaltungen optimal einstellen
Empfehlungen bei Starkregen und Überschwemmungsgefahr
Im Rahmen des Notfallplans PEFMA empfiehlt die Generaldirektion für Notfälle der Bevölkerung folgende Maßnahmen:
Vorbeugung
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Achten Sie auf Wettervorhersagen und offizielle Hinweise der Behörden.
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Überprüfen Sie Dächer, Terrassen, Wassertanks sowie Abflüsse und Fallrohre.
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Parken Sie Ihr Fahrzeug nicht in Barrancos (Trockenflussbetten), auch wenn der Himmel klar ist.
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Halten Sie Taschenlampen, Kerzen, Campingkocher, Trinkwasser, Medikamente und ein batteriebetriebenes Radio bereit.
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Schließen und sichern Sie Türen und Fenster, um Wassereintritt zu verhindern.
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Vermeiden Sie Ausflüge und Camping, bis sich die Lage normalisiert hat.
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Reduzieren Sie Fahrten auf ein Minimum. Wenn nötig, fahren Sie vorsichtig und meiden Sie überflutete Bereiche.
Verhalten im Ernstfall
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Hören Sie lokale Radiosender und folgen Sie den Anweisungen der Behörden.
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Bei Gewitter mit Blitz und Donner Fenster und Türen schließen, da Luftzug Blitze anziehen kann.
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Trennen Sie elektrische Geräte vom Netz, um Schäden durch Spannungsschwankungen zu vermeiden.
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Schalten Sie bei Überschwemmung den Hauptstromanschluss der Wohnung aus.
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Beim Autofahren Geschwindigkeit reduzieren und besonders vorsichtig sein, da Straßen beschädigt sein können.
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Halten Sie nicht in Bereichen, durch die viel Wasser fließt, und durchqueren Sie keine überfluteten Straßen.
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Im Freien nicht unter einzelnen Bäumen Schutz suchen und Abstand zu Metallstrukturen halten.
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Vermeiden Sie unnötige Telefonate, um Leitungen nicht zu überlasten.
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Im Notfall wählen Sie den Notruf 112.
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Für Informationen steht die Nummer 012 zur Verfügung.
👉 Bewahren Sie jederzeit Ruhe und verfolgen Sie die Informationen in den Medien.
Empfehlungen für Inselverwaltungen (Cabildos)
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Verantwortliche informieren und in Alarmbereitschaft versetzen.
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Wetterentwicklung kontinuierlich überwachen.
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Gefährdete Bereiche wie Stauseen, Barrancos und Straßen kontrollieren.
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Überschwemmungsgefährdete Zonen absperren oder kennzeichnen.
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Bevölkerung in Risikogebieten rechtzeitig warnen.
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Einsatzmittel planen und koordinieren.
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Bei Bedarf Aktivitäten und Veranstaltungen einschränken oder absagen.
Empfehlungen für Gemeinden
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Abwassersysteme und Abflüsse reinigen, um Wasserabfluss sicherzustellen.
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Verstopfungen durch Laub oder Schmutz beseitigen.
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Überschwemmungsgefährdete Bereiche kennzeichnen.
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Gefährliche Straßen und Wege sperren.
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Bevölkerung frühzeitig informieren und warnen.
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Notfallpläne aktivieren und Einsatzkräfte koordinieren.
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Veranstaltungen bei Bedarf absagen.
Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung bei starken Niederschlägen und möglicher Überschwemmungsgefahr.
weitere Informationen: PEFMA


