StartSicherheitRegenwarnung: Regierung der Kanaren ruft Alarmstufe aus

Regenwarnung: Regierung der Kanaren ruft Alarmstufe aus

Die Regierung der Kanaren hat eine umfassende Regenwarnung ausgerufen und reagiert damit auf erwartete starke Niederschläge im gesamten Archipel. Ab Donnerstag gelten verschärfte Maßnahmen, um Bevölkerung und Infrastruktur vor möglichen Schäden zu schützen.

Regenwarnung – Aktuelle Entwicklung

Behörden rufen Alarmstufe aus: Regenwarnung

Die kanarische Regierung hat die offizielle Regenwarnung für alle Inseln aktiviert. Grundlage dieser Entscheidung sind aktuelle Daten der staatlichen Wetteragentur AEMET. Zusätzlich wurden weitere meteorologische Quellen berücksichtigt. Die Maßnahme tritt am Donnerstag um 10:00 Uhr in Kraft. Sie gilt für das gesamte Gebiet der autonomen Gemeinschaft. Zudem erfolgt die Umsetzung im Rahmen des Notfallplans PEFMA. Dieser Plan regelt Maßnahmen bei extremen Wetterlagen. Behörden rechnen mit einem intensiven Niederschlagsereignis. Deshalb werden präventive Maßnahmen verstärkt umgesetzt. Einsatzkräfte befinden sich bereits in erhöhter Bereitschaft. Gleichzeitig appellieren die Behörden an die Bevölkerung. Vorsicht und Aufmerksamkeit sind in den kommenden Tagen entscheidend. Ziel bleibt es, Risiken frühzeitig zu minimieren.

Heftige Regenfälle auf mehreren Inseln

Im Rahmen der Regenwarnung werden auf mehreren Inseln starke Niederschläge erwartet. Zunächst ist La Palma betroffen. Dort beginnen die Regenfälle am Donnerstagmittag im Nordwesten und in den Höhenlagen. Anschließend breiten sie sich in den Süden aus. Dabei können Intensitäten von über 25 Millimetern pro Stunde erreicht werden. Zudem sind bis zu 85 Millimeter in zwölf Stunden möglich. Am Nachmittag erfasst das Wetter auch Teneriffa sowie El Hierro und La Gomera. Besonders betroffen sind dort die nördlichen und westlichen Regionen. In den Höhenlagen Teneriffas kann Niederschlag teilweise als Schnee fallen. Lokal werden sogar über 130 Millimeter innerhalb von zwölf Stunden erwartet. Diese Entwicklung erhöht das Risiko für Überflutungen deutlich. Entsprechend bleiben die Behörden in Alarmbereitschaft.

Weitere Entwicklung bis Freitag

Die Regenwarnung bleibt auch am Freitag bestehen. In der Nacht erreicht die Wetterfront Gran Canaria. Besonders betroffen sind die Bergregionen und der Südwesten der Insel. Dort können Niederschläge von über 20 Millimetern pro Stunde auftreten. Insgesamt sind mehr als 55 Millimeter in zwölf Stunden möglich. Am Freitagmorgen folgen Fuerteventura und Lanzarote. Dort fallen die Regenfälle etwas schwächer aus. Dennoch bleibt die Lage angespannt. Am Nachmittag erreicht ein weiteres Frontensystem erneut La Palma. Später folgen El Hierro, La Gomera und Teneriffa. Besonders gefährdet sind westliche und höher gelegene Gebiete. Lokal können bis zu 92,5 Millimeter Niederschlag auftreten. Behörden warnen daher vor Überschwemmungen und möglichen Erdrutschen. Die Bevölkerung sollte offizielle Hinweise unbedingt beachten.

Weiterführende Links: gobiernodecanarias.org

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