Der Inselrat von Fuerteventura hat sein umfangreiches Projekt zur Kontrolle und Entfernung der invasiven Pflanzenart Calotropis procera erfolgreich abgeschlossen. Diese Calotropis Beseitigung stellt einen bedeutenden Schritt zum Schutz der einheimischen Biodiversität dar. Durch die Entfernung von fast 7.000 Pflanzen wird die Verdrängung einheimischer Arten verhindert und die Regeneration der lokalen Ökosysteme gefördert.
Maßnahmen zur Bekämpfung invasiver Arten abgeschlossen
Kontrolle der invasiven Calotropis
Das Projekt, welches vom Cabildo de Fuerteventura über das Umweltressort initiiert wurde, startete im Dezember 2025 und zielte darauf ab, die invasive Pflanze Calotropis procera zu bekämpfen. Insgesamt wurden fast 7.000 Exemplare dieser Art entfernt, die eine Bedrohung für die einheimischen Ökosysteme der Kanaren darstellt. Die Maßnahmen umfassten die Lokalisierung, Kontrolle, Eliminierung und anschließende Überwachung der Pflanzen, ergänzt durch Abfallmanagement und ökologische Wiederherstellung. Die gefährdeten Gebiete waren hauptsächlich Straßenränder, verlassene landwirtschaftliche Flächen und trockene Flussbetten, wobei Pozo Negro und andere Teile der Gemeinden Antigua, Tuineje und Pájara als prioritäre Bereiche eingestuft wurden. Diese umfassenden Maßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil des langfristigen Plans zur Erhaltung der Biodiversität auf der Insel.
Auswirkungen auf lokale Ökosysteme
Calotropis procera, eine in Fuerteventura als invasiv eingestufte Pflanzenart, kann erhebliche Schäden an den trockenen Ökosystemen der Insel verursachen. Sie verdrängt einheimische Pflanzenarten und stört die Habitate endemischer Vegetationen. Der Inselpräsidentin Lola García und der Inselrat für Umwelt, Carlos Rodríguez, betonten, wie wichtig solche Projekte sind, um die weitere Verbreitung dieser invasiven Arten zu verhindern und den Erhalt der lokalen Flora zu fördern. Die Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation GESPLAN durchgeführt, um systematisch gegen die Ausbreitung der Pflanzen vorzugehen und eine erfolgreiche Regeneration der Ökosysteme zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig koordinierte Anstrengungen sind, um die natürlichen Lebensräume der Insel zu schützen und zu bewahren.
Spezifische Maßnahmen im Saladar de Jandía
Eine spezifische Intervention begann im Juni, um die Verbreitung von Carrizo (Phragmites australis) im Saladar de Jandía einzudämmen. Hierbei wurden selektive Schnitte und die Entfernung der Pflanze durchgeführt, um Schäden an der salzliebenden Vegetation des Gebiets zu vermeiden. Der Einsatz von schwarzer Plastikfolie sollte die Regenerationsfähigkeit der Wurzeln durch Lichtentzug reduzieren. Neben der Pflanzenentfernung wurde der anfallende pflanzliche Abfall zerkleinert und zu autorisierten Deponien, wie dem Umweltkomplex Zurita, transportiert. Diese Maßnahmen sind Teil des FEDER-Programms 2021-2027, welches 85 % der Kosten finanzierte, und unterstützen die Aufwertung und Sauberkeit der betroffenen Umweltbereiche. Die gezielten Eingriffe im Saladar de Jandía sind ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Umweltschutzmaßnahmen, die sowohl die Biodiversität als auch die landschaftliche Schönheit der Region bewahren.
Weiterführende Links: Cabildo Fuerteventura
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