Der Inselrat von Fuerteventura intensiviert seine Bemühungen zur Bekämpfung der Cochinilla Mexicana-Plage auf der Insel. Diese invasive Art stellt eine erhebliche Bedrohung für die lokale Landwirtschaft dar. Eine Informationsveranstaltung in La Oliva soll Aufklärung über die Schadensverursacherin bieten und die Bevölkerung für die notwendigen Präventionsmaßnahmen sensibilisieren. Der Fokus liegt darauf, die Ausbreitung der Cochinilla Mexicana zu verhindern und die landwirtschaftlichen Flächen der Insel zu schützen.
Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet
Prävention gegen Cochinilla
In einer jüngst abgehaltenen Informationsveranstaltung hat der Inselrat von Fuerteventura ein weiteres Kapitel im Kampf gegen die Cochinilla Mexicana aufgeschlagen. Der Bienenspieler, auch als Dactylopius opuntiae bekannt, ist für die Schäden an Fuerteventuras Tuneras verantwortlich. Die Schulung, geleitet von Luis Barroso, dem Verantwortlichen für Pflanzengesundheit bei GMR (Gestión del Medio Rural), wurde organisiert, um Akteure über die Prävention und Bekämpfung dieses Schädlings zu informieren. Die Veranstaltung fand im Kulturzentrum von La Caldereta in La Oliva statt und richtete sich sowohl an Landwirte als auch an interessierte Bürger, die sich über die typischen Merkmale der Cochinilla, ihre Verbreitung und die damit verbundenen Risiken informieren wollten. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der Plage zu ergreifen.
Aufklärungsarbeit in La Oliva
Durchgeführt wurde die Veranstaltung von der insularen Behörde für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei in Zusammenarbeit mit dem kanarischen Pflanzengesundheitsdienst und dem Gemeinderat von La Oliva. Enrique Pérez, der zuständige Inselrat, betonte, dass die getroffenen Maßnahmen bereits erste Fokuspunkte der Plage im Norden der Insel kontrollieren konnten. Die angestrebte Aufklärungsarbeit zielt darauf ab, die Bevölkerung für die Sicherung der Landwirtschaft tunera aufmerksam zu machen und festzustellen, wie wichtig die Überwachung der Sitzen und die Meldung neuer Ausbrüche sind. Darüber hinaus sollen die Bürger über die Gefahren der Cochinilla Mexicana und die Bedeutung der Früherkennung informiert werden, um eine effektive Bekämpfung zu gewährleisten.
Kooperation und Engagement
Die Präsidentin des Cabildo, Lola García, hob die Bedeutung des freiwilligen Engagements und der Kooperation mit der Bevölkerung hervor. Nur durch eine enge Zusammenarbeit könnten die landwirtschaftlichen Flächen der Majoren effektiv geschützt werden. Rubén González, Gemeinderat für den Bereich Landwirtschaft in La Oliva, nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil und unterstrich die notwendige Unterstützung für Landwirte in dieser herausfordernden Situation. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen und der Bevölkerung ist entscheidend, um die Ausbreitung der Cochinilla Mexicana einzudämmen und die landwirtschaftliche Produktion zu sichern. Es wird betont, dass jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, um die Plage zu bekämpfen.
Notwendigkeit schnellen Handelns
Die Ausbreitung der Cochinilla Mexicana erfolgt vor allem durch den Wind, weshalb ein schnelles Eingreifen essenziell ist. Bei einer intensiven Befall führt dieser zur vollständigen Zerstörung der Tuneras. Deshalb ist es wichtig, dass keine befallenen Pflanzen transportiert werden, um eine weitere Verbreitung zu vermeiden. Im Verdachtsfall können Bürger sich an den Inselrat und entsprechende Dienststellen wenden, um schnelle Hilfe zu erhalten. Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen für Kontaktaufnahmen wurden hierfür bereits durch den Inselrat bekannt gegeben. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu sein und bei Verdacht auf Befall umgehend die zuständigen Stellen zu informieren, um eine rasche Reaktion zu ermöglichen.
Weiterführende Links: Inselrat von Fuerteventura
Mehr zum Thema: Alle Artikel zu Aus den Gemeinden


