StartBildungLokale Gastronomie auf Fuerteventura fördert Nachhaltigkeit

Lokale Gastronomie auf Fuerteventura fördert Nachhaltigkeit

Der Kurs ‚Gastronomía Local y Sostenible‘ in Puerto del Rosario hat 14 Teilnehmer versammelt und zielt darauf ab, die lokale Gastronomie zu stärken. Dabei werden lokale Produkte gefördert und die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung angestrebt. Diese Initiative ist Teil eines umfassenden Programms, das darauf abzielt, nachhaltige Praktiken in der Gastronomie zu etablieren und die Bedeutung der lokalen Wirtschaft zu unterstreichen. Die Teilnehmer lernen, wie sie durch die Nutzung regionaler Ressourcen und die Anwendung nachhaltiger Techniken einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die lokale Gemeinschaft ausüben können.

Initiative von Hecansa zur Förderung der Nachhaltigkeit

Initiative von Hecansa zur Förderung der Nachhaltigkeit

Die Hoteles Escuela de Canarias (Hecansa) haben in Puerto del Rosario einen Workshop für 14 Fachleute aus der Gastronomie durchgeführt. Der Kurs ‚Gastronomía Local y Sostenible‘ bietet wertvolle Einblicke für die Teilnehmer, um Nachhaltigkeitskriterien in kulinarische Prozesse zu integrieren und lokale Produkte zu nutzen. Jéssica de León, die Consejera für Tourismus und Arbeit der kanarischen Regierung, hob hervor, dass ein wesentliches Ziel der aktuellen Legislaturperiode darin besteht, Hecansas Ausbildungsangebote über die Hauptinseln hinaus zu erweitern. Die Initiative zeigt das strategische Bemühen, Bildung in Gastronomie und Tourismus auf alle kanarischen Inseln zu bringen, um die Herausforderungen der Branche gemeinsam anzugehen. Dies ist ein bedeutender Schritt, um die lokale Gastronomie zu fördern und die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu unterstützen.

Bildung in der Gastronomie auf ganzem Archipel

Bildung in der Gastronomie auf ganzem ArchipelDas Programm ist ein Teil des nicht-regulären Bildungsangebots von Hecansa, das die Anforderungen der Fachleute im Gastgewerbe und Tourismus adressiert. Es hat bereits in La Palma, El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria und La Graciosa stattgefunden, wo insgesamt 84 Experten geschult wurden. Nach seinem Abstecher nach Fuerteventura wird der Kurs am 30. September auf Lanzarote fortgesetzt – somit werden sämtliche acht Inseln abgedeckt sein. Dies reflektiert das beständige Engagement von Hecansa, Bildungschancen zu bieten und zur professionellen Weiterentwicklung des Sektors beizutragen. Dies ist besonders bedeutend für die Anpassung der Branchenfachleute an nachhaltige Praktiken und die Förderung der lokalen Gastronomie, die eine zentrale Rolle in der wirtschaftlichen und kulturellen Identität der Kanaren spielt.

Lokale Produkte im Fokus der Ausbildung

Lokale Produkte im Fokus der AusbildungDie Schulung zielt darauf ab, den Mehrwert lokaler Produkte wie den Queso Majorero oder die Tomaten von Fuerteventura hervorzuheben. Die Consejera Jéssica de León betonte, dass das Programm den Fachleuten ermöglicht, ihre üblichen Küchenabfälle in neue Rezepte zu verwandeln. Damit soll der Gedanke der Kreislaufwirtschaft in der Gastronomie gestärkt werden. Laut de León konnten durch ähnliche Initiativen in Adeje, Puerto de la Cruz und Arona auf Teneriffa die Lebensmittelabfälle um 35 % reduziert werden. Diese Ansätze sollen nun auf das gesamte kanarische Archipel ausgeweitet werden, vor allem auch um den Lebensmittelmüll aus der Hotellerie zu verringern, der etwa 25 % der gesamten Abfälle ausmacht. Die Förderung der lokalen Gastronomie ist dabei ein entscheidender Faktor, um nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken zu etablieren.

Praktische Anwendung und technische Schulung

Der in Puerto del Rosario abgehaltene Kurs bot den Teilnehmern eine Mischung aus theoretischen und praktischen Lehrgängen. Manuel López, Experte für lokale Produkte, leitete den theoretischen Teil, der sich mit nachhaltiger Küchentechnik und wirtschaftlicher Kreislaufführung beschäftigte. Luz María Díaz vom Consejo Regulador Quesos Majorero führte in die Bedeutung lokaler Produkte ein, während Octavio González vom Hotel Escuela Santa Brígida den praktischen Teil übernahm. Hierbei wurden Techniken vorgestellt, um überschüssige oder überreife Produkte in kreative und hochwertige Desserts zu verwandeln. Diese praxisorientierte Herangehensweise verdeutlicht, wie einfache Techniken in bestehende Abläufe integriert werden können, um die lokale Gastronomie zu fördern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren.

Weiterführende Links: Hecansa

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