Das Programm ‚Memoria Viva 2025‘ auf Fuerteventura verfolgt das Ziel, historische Stätten zu erhalten und dabei die Beschäftigungsmöglichkeiten auf der Insel zu erweitern. Im Rahmen des Projekts werden über 15 kulturelle und historische Stätten restauriert und gepflegt. Diese Initiative ist ein bedeutender Schritt zur Bewahrung des kulturellen Erbes der Insel und bietet gleichzeitig neue Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden wird sichergestellt, dass die Restaurierungsarbeiten nachhaltig und effektiv durchgeführt werden.
Erhalt des Kulturerbes auf Fuerteventura
Erhaltung des Kulturerbes
In einem ambitionierten Projekt trägt das ‚Memoria Viva 2025‘-Programm auf Fuerteventura zur Erhaltung von mehr als 15 bedeutenden kulturellen und historischen Stätten bei. Seit November 2025 arbeiten 17 engagierte Arbeitskräfte an der Restaurierung und Pflege von Museen und anderen relevanten Orten. Dazu gehört auch die Kooperation mit Gemeinden, um Orte wie traditionelle Häuser und historische Kalöfen instand zu halten. Das Beispiel des Projekts zeigt, wie die Restaurierung von Kulturerbe in Einklang mit Beschäftigungsförderung stehen kann, indem es den Arbeitskräften sowohl Beschäftigung als auch die Möglichkeit bietet, zur Bewahrung der lokalen Geschichte beizutragen. Das Engagement des Cabildo de Fuerteventura und der sorgfältige Umgang mit den finanziellen Mitteln des Programms betonen die gesellschaftliche Bedeutung solcher Initiativen.
Projektbesichtigung am Molino de la Corte
Lola García, die Präsidentin des Cabildo de Fuerteventura, und die Inselrätin für Beschäftigungsförderung, Nuria Cabrera, haben kürzlich den Molino de la Corte besucht, um sich ein Bild von den Fortschritten der Restaurierungsarbeiten zu machen. An diesem Ort finden umfassende Renovierungsarbeiten statt, darunter die Reinigung des Innenbereichs, die Erhaltung von Holzelementen sowie Malerarbeiten. Solche Besuche unterstreichen die Unterstützung des Cabildo für das Projekt und bieten eine Gelegenheit, den Beitrag der Arbeitskräfte zu wertschätzen, die alles daran setzen, das Kulturerbe von Fuerteventura zu bewahren. Der Molino de la Corte ist nur eines der zahlreichen Projekte, die im Rahmen des Programms auf der Insel betreut werden, und demonstriert die umfangreiche Arbeit, die erforderlich ist, um historische Gebäude in ihrer ursprünglichen Pracht zu erhalten.
Investitionsvolumen und Ziele
Das ‚Memoria Viva 2025‘-Programm repräsentiert eine Investition von über 472.000 Euro und stellt somit einen bedeutenden finanziellen Einsatz dar, um sowohl die Geschichte der Insel zu bewahren als auch Arbeitsplätze zu schaffen. Lola García betonte, wie wichtig es sei, das kulturelle Erbe Fuerteventuras für zukünftige Generationen zu erhalten und gleichzeitig den derzeitigen Bewohnern der Insel Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Diese doppelte Zielsetzung macht das Programm zu einem Vorzeigeprojekt für integrative und nachhaltige kulturelle Initiativen. Auch die Inselrätin Nuria Cabrera bekräftigte den Wert von aktiven Arbeitsmarktpolitiken wie dieser, welche die lokalen Ressourcen optimal nutzen und dabei die historische Substanz der Insel schützen.
Gebäudesanierung im Rahmen des Programms
Das Sanierungsprogramm umfasst vielfältige Standorte auf Fuerteventura, darunter den Molino und die Molina de Tefía in Puerto del Rosario, wo Reinigungs- und Malerarbeiten durchgeführt werden. Weiter wurden Sanierungsarbeiten am Molino de El Roque in La Oliva und am Faro de la Entallada in Tuineje abgeschlossen. Dieses Engagement erstreckt sich bis zu Bildungsstätten wie der Escuela Unitaria de Tesjuate, die in Absprache mit dem Ayuntamiento von Puerto del Rosario außen gereinigt und strukturell stabilisiert wurde. Diese umfangreichen Arbeiten unterstreichen die Vielschichtigkeit des Projekts und die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Cabildo, den Gemeinden und dem Museo de Fuerteventura, die alle zusammenarbeiten, um die einmalige kulturelle Landschaft der Insel zu erhalten.
Weiterführende Links: Cabildo de Fuerteventura
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