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Cabildo verteidigt Primärsektor gegen MERCOSUR

Der Inselrat von Fuerteventura hat eine Erklärung verabschiedet, die den primären Wirtschaftssektor der Insel vor den Auswirkungen des Abkommens zwischen der EU und dem MERCOSUR schützt.

Herausforderungen durch EU-MERCOSUR-Abkommen

Cabildo zeigt Widerstand

Cabildo verteidigt Primärsektor gegen MERCOSURDas Cabildo von Fuerteventura hat eine offizielle Erklärung abgegeben, die den primären Sektor der Insel stark verteidigt. Diese Maßnahme erfolgte als Reaktion auf das Handelsabkommen zwischen der EU und dem MERCOSUR. Der Abbau von Handelsbeschränkungen bringt erhebliche Herausforderungen für lokale Produzenten mit sich, die ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet sehen. Die Inselregierung betont, dass der Schutz des primären Sektors von entscheidender Bedeutung ist, um die wirtschaftliche Stabilität der Region zu gewährleisten. Die lokalen Produzenten stehen vor der Herausforderung, sich gegen die Konkurrenz aus den MERCOSUR-Ländern zu behaupten, die von den neuen Handelsbedingungen profitieren könnten. Die Erklärung des Cabildo unterstreicht die Notwendigkeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Produzenten zu sichern.

Landwirtschaft bedroht

Der primäre Sektor ist entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität von Fuerteventura, und Landwirte sowie Produzenten befürchten nun negative Auswirkungen durch das Abkommen. Die Vereinbarung könnte die Landwirtschaft erheblich gefährden und möglicherweise Arbeitsplätze kosten. Die Einhaltung strengerer Normen und die hohen Produktionskosten erhöhen den Druck auf die lokalen Produzenten zusätzlich. Die Landwirtschaft auf der Insel steht vor der Herausforderung, sich gegen die günstigeren Produkte aus den MERCOSUR-Ländern zu behaupten. Die Inselregierung sieht die Notwendigkeit, die Interessen der Landwirte zu schützen und Maßnahmen zu ergreifen, um die negativen Auswirkungen des Abkommens abzumildern. Die Sorge um die Zukunft der Landwirtschaft ist groß, und es wird nach Lösungen gesucht, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Rufe nach Kompensation

Präsidentin Lola García hat die Sorgen der Inselbevölkerung deutlich gemacht und betont die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Unterstützung des primären Sektors. Sie fordert, dass die spanische Regierung sich aktiv für Kompensationen einsetzt, um die Wettbewerbsnachteile, die durch das Abkommen entstehen, zu mindern. Die Forderung nach finanzieller Unterstützung zielt darauf ab, die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die lokalen Produzenten abzufedern und die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft zu sichern. Die Präsidentin unterstreicht, dass ohne entsprechende Maßnahmen die Zukunft des primären Sektors auf Fuerteventura gefährdet ist. Die Inselregierung setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Landwirte und Produzenten auf nationaler und europäischer Ebene Gehör finden, um die negativen Folgen des Abkommens zu minimieren.

Aufruf an die EU

Das Cabildo von Fuerteventura fordert eine besondere Beachtung der EU für die spezifischen Herausforderungen, denen die Kanaren als Inselregionen gegenüberstehen. Die Auswirkungen des EU-MERCOSUR-Abkommens auf die Inseln müssen gründlich geprüft werden, um unlauteren Wettbewerb zu vermeiden. Die Einhaltung bestehender Standards stellt eine erhebliche Herausforderung dar, und das Risiko von unlauterem Wettbewerb bedroht die Zukunft des primären Sektors. Die Inselregierung appelliert an die EU, Maßnahmen zu ergreifen, die den Schutz der lokalen Produzenten gewährleisten und die wirtschaftliche Stabilität der Region sichern. Die Forderung nach einer differenzierten Betrachtung der Inselregionen zielt darauf ab, die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der Kanaren im Kontext des Abkommens zu berücksichtigen.

Weiterführende Links: Cabildo Fuerteventura

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