Die Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, Lola García, hat dem vom regionalen Regierungskabinett initiierten Decreto Canarias ihre Unterstützung zugesichert.
Unterstützung für Decreto Canarias
Decreto Canarias gegen politische Lähmung
Lola García, Präsidentin des Cabildos von Fuerteventura, unterstützt die Initiative der regionalen Regierung, den sogenannten Decreto Canarias. Das Ziel dieser Initiative ist es, die politischen Lähmungen zu überwinden, die seitens des Staates bestehen und die Kanaren, insbesondere Fuerteventura, beeinträchtigen. Diese Lähmungen haben in der Vergangenheit die Entwicklung der Insel erheblich behindert. Die Inselpräsidentin betonte, dass es dringend notwendig sei, Maßnahmen zu ergreifen, um die Handlungsfähigkeit der Region zu stärken. Der Decreto Canarias soll als Instrument dienen, um die Autonomie der Kanaren zu fördern und die Abhängigkeit von zentralstaatlichen Entscheidungen zu verringern.
Blockade durch fehlende Budgets
García wies darauf hin, dass die Nichtgenehmigung des Staatshaushalts seit Jahren die Durchführung wichtiger Dienstleistungen verhinderte. Für die Kanaren sei es unverantwortlich, weiter auf Entscheidungen aus Madrid zu warten. Diese Blockade betrifft Fuerteventura besonders stark, so García. Die fehlenden Budgets führen dazu, dass notwendige Projekte nicht umgesetzt werden können, was die Lebensqualität der Bewohner beeinträchtigt. Die Inselregierung sieht sich gezwungen, alternative Wege zu finden, um die Finanzierung sicherzustellen. Der Decreto Canarias wird als ein entscheidender Schritt angesehen, um die finanziellen Mittel unabhängig von nationalen Haushaltsbeschlüssen zu sichern und die regionale Entwicklung voranzutreiben.
Herausforderungen durch Insellage
Fuerteventura leidet aufgrund seiner geografischen Lage unter erheblichen Nachteilen. Die doppelte Insellage sowie die Randlage erhöhen die Kosten in wichtigen Bereichen wie Transport, Infrastruktur und Gesundheit enorm. Diese Problematik wird durch das Decreto Canarias adressiert. Die Initiative zielt darauf ab, die zusätzlichen Kosten, die durch die Insellage entstehen, auszugleichen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu verbessern. Durch gezielte Investitionen sollen die Lebensbedingungen auf der Insel verbessert werden. Die Inselregierung hofft, dass durch diese Maßnahmen die Abwanderung junger Menschen gestoppt und neue wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden können, um die Zukunft der Insel zu sichern.
Zukunftssicherung durch Investitionen
Das Dekret sieht wichtige Investitionen in diesen Bereichen vor und garantiert deren Finanzierung auch ohne nationale Haushaltsbeschlüsse. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Fuerteventuras, betonte García. Durch die Bereitstellung von Mitteln für Infrastrukturprojekte, den Ausbau des Gesundheitswesens und die Verbesserung des Transportsystems soll die Lebensqualität auf der Insel nachhaltig gesteigert werden. Die Inselregierung plant, durch diese Investitionen neue Arbeitsplätze zu schaffen und die lokale Wirtschaft zu stärken. Der Decreto Canarias wird als Schlüssel zur Sicherung der Zukunft Fuerteventuras angesehen, indem er die Abhängigkeit von externen Entscheidungen reduziert.
Weiterführende Links: Cabildo Fuerteventura


