Donnerstag, Januar 8, 2026
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EU-Finanzierung der RUP

Der spanische Regierungschef Sánchez hat seine Unterstützung für die Finanzierung der Regionen in äußerster Randlage (RUP) zugesichert. In einem Schreiben an den Präsidenten der Kanaren, Fernando Clavijo, äußerte er sich zur vorgeschlagenen EU-Finanzierung von 2028 bis 2034.

EU-Finanzierung der RUP steht auf dem Prüfstand

Sánchez sichert Unterstützung zu

Pedro Sánchez, der Präsident der spanischen Regierung, hat Fernando Clavijo, den Präsidenten der Kanaren, darüber informiert, dass die spanische Regierung in den anstehenden EU-Verhandlungen die Interessen der Kanaren sowie anderer Regionen in äußerster Randlage verteidigen wird. Insbesondere sollen die Bereiche Landwirtschaft, Fischerei und regionale Kohäsion ausreichend Berücksichtigung finden. Diese Sektoren sind von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum der Kanaren. Sánchez betonte, dass die spanische Regierung alles in ihrer Macht Stehende tun werde, um sicherzustellen, dass diese Regionen die notwendige Unterstützung erhalten, um ihre Herausforderungen zu bewältigen. Die Zusammenarbeit mit der EU sei dabei von zentraler Bedeutung.

Bedeutung der europäischen Hilfen

Die Regionen in äußerster Randlage, zu denen auch die Kanaren zählen, sind auf spezifische EU-Hilfen angewiesen, um ihre besondere geographische und insulare Lage zu kompensieren. Fernando Clavijo warnte eindringlich vor den Konsequenzen eines möglichen Wegfalls des POSEI-Programms. Ein solcher Verlust könnte die Fortführung der vitalen Unterstützung für Landwirtschaft und Viehzucht auf den Kanaren ernsthaft gefährden. Diese Hilfen sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu erhalten und die Lebensqualität der Bewohner zu sichern. Ohne diese Unterstützung könnten viele landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz bedroht sein, was zu erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Problemen führen könnte.

Kampagne für Erhalt der Hilfsprogramme für RUP

Spanien, Frankreich und Portugal wollen gemeinsam einen starken Gegenstandpunkt zur EU-Vorlage einnehmen. Sie planen eine Konferenz mit Vertretern ihrer Regionen in äußerster Randlage, um eine einheitliche Stimme zu haben, die den Fortbestand spezifischer Hilfen garantiert. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Interessen der betroffenen Regionen effektiv zu vertreten. Ziel ist es, eine kohärente und überzeugende Argumentation zu entwickeln, die auch bei bevorstehenden Abstimmungen im Europäischen Parlament Gewicht hat. Die Länder sind entschlossen, die Bedeutung dieser Hilfsprogramme hervorzuheben und sicherzustellen, dass sie weiterhin die notwendige Unterstützung erhalten, um die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum in diesen Regionen zu sichern.

Parlament unterstützt die Position

Das Europäische Parlament hat signalisiert, die Position der Regionen in äußerster Randlage zu unterstützen. Verschiedene Fraktionen lehnen die Zentralisierung der EU-Finanzmittel ab und fordern den Erhalt der direkten Hilfsleistungen. Diese Unterstützung aus dem Parlament stärkt die Position der spanischen Regierung erheblich. Die Abgeordneten erkennen die spezifischen Herausforderungen an, denen sich diese Regionen gegenübersehen, und betonen die Notwendigkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Die spanische Regierung sieht sich in ihrer Position durch diese Unterstützung gestärkt und ist zuversichtlich, dass die Interessen der Regionen in den kommenden Verhandlungen erfolgreich vertreten werden können. Diese Unterstützung ist entscheidend für die Zukunft der Regionen.

Weiterführende Links: GobCan 

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