Lola García, die Präsidentin der Inselverwaltung Fuerteventuras, verlangt eine Ausnahme für die Inseln von der geplanten Erhöhung der Flughafengebühren durch AENA. Dies sei wichtig für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region.
Einfluss steigender Gebühren
Die geplante Erhöhung der Flughafengebühren durch AENA könnte erhebliche Konsequenzen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Kanarischen Inseln, insbesondere Fuerteventuras, haben. Lola García betont, dass die Mobilität der Bewohner fast ausschließlich vom Luftverkehr abhängt. Daher müsse eine Gebührenerhöhung vermieden werden, um die Erreichbarkeit der Inseln zu gewährleisten und negative Auswirkungen auf den Tourismus und die lokale Wirtschaft zu verhindern. Die Inseln sind stark auf den Luftverkehr angewiesen, und jede Erhöhung könnte die Lebenshaltungskosten der Bewohner zusätzlich belasten. Eine Ausnahme von den Gebühren wäre daher von großer Bedeutung für die Region.
Investitionen in Flughäfen durch AENA
Obwohl AENA Investitionen in Millionenhöhe in die Flughäfen Spaniens, einschließlich der Kanaren und Fuerteventuras, angekündigt hat, stellt García klar, dass diese nicht mit einer Gebührenerhöhung einhergehen sollten. Sie lobt die angekündigten Flughafenverbesserungen, betont jedoch die Notwendigkeit, die Mobilität der Inseln zu schützen. Die Investitionen sollten darauf abzielen, die Infrastruktur zu verbessern, ohne die finanzielle Belastung für die Bewohner und Besucher zu erhöhen. Eine Balance zwischen Entwicklung und Erschwinglichkeit ist entscheidend, um die wirtschaftliche Stabilität der Region zu sichern und den Zugang zu den Inseln zu erleichtern. Dies ist besonders wichtig für die Zukunft der Inseln.
Regionale Besonderheiten berücksichtigen
García weist darauf hin, dass die übergeordneten Verwaltungseinheiten die besondere Lage der Kanaren als Randregion beachten sollten. Entscheidungen, die die Verwaltung wichtiger Infrastrukturen betreffen, dürfen nicht unilateral getroffen werden. Diese Infrastrukturen sind entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung und die Mobilität der Einwohner. Die geografische Isolation der Kanarischen Inseln erfordert eine besondere Berücksichtigung bei politischen Entscheidungen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen regionalen und nationalen Behörden ist notwendig, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Inselbewohner berücksichtigt werden und die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindert wird. Nur so kann eine nachhaltige Zukunft gesichert werden und die Lebensqualität der Bewohner verbessert werden.
Ko-Gestion in der Flughafenverwaltung mit AENA
Lola García fordert die tatsächliche Umsetzung der im Autonomiestatut vorgesehenen gemeinsamen Verwaltung der Flughafennetzwerke. Sie sieht dies nicht nur als Recht, sondern als Notwendigkeit für die Zukunft der Inseln. Der Beschluss der kanarischen Regierung soll eine Vertretung der Kanaren im AENA-Verwaltungsrat sichern. Eine solche Kogestion würde den Inseln mehr Einfluss auf Entscheidungen geben, die ihre wirtschaftliche und soziale Entwicklung betreffen. Die Einbindung regionaler Interessen in die Verwaltung könnte helfen, die spezifischen Herausforderungen der Inseln besser zu adressieren und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Eine stärkere Beteiligung könnte auch die Effizienz der Entscheidungsprozesse verbessern.
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