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Memoria Viva

Das Cabildo von Fuerteventura startet das Programm „Memoria Viva 2025“, um das kulturelle Erbe der Insel zu bewahren und lokale Arbeitsplätze zu schaffen.

Fuerteventura stärkt das Kulturerbe

Programm „Memoria Viva 2025“

Das ambitionierte Programm „Memoria Viva 2025“ zielt darauf ab, das kulturelle Erbe der Insel zu schützen und gleichzeitig die lokale Beschäftigung zu fördern. Insgesamt 17 Teilnehmer konnten bereits in das Programm aufgenommen werden, das vom Cabildo und dem kanarischen Entwicklungsfonds FDCAN finanziert wird. Durch diese Initiative sollen nicht nur historische Stätten bewahrt, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Teilnehmer des Programms erhalten Schulungen und Unterstützung, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und zur Erhaltung der kulturellen Identität der Insel beizutragen. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die kulturelle Vielfalt Fuerteventuras für zukünftige Generationen zu sichern.

Vielfältige Projekte auf der Insel

Unter der Leitung von Lola García, der Präsidentin der Inselverwaltung, werden wichtige Kulturgüter wie der Faro del Tostón und die Cueva del Llano in Stand gesetzt. Zusätzlich werden historische Bauwerke wie traditionelle Häuser und alte Schulen durch Kooperationen mit den Gemeinden erhalten und aufgewertet. Diese Projekte fördern nicht nur den Erhalt der Bausubstanz, sondern auch das Bewusstsein für die kulturelle Bedeutung dieser Orte. Die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und Experten stellt sicher, dass die Restaurierungen authentisch und nachhaltig sind. So wird das kulturelle Erbe der Insel bewahrt und gleichzeitig die lokale Wirtschaft gestärkt.

Positive Auswirkungen auf die Wirtschaft

Mit über 5.500 Arbeitslosen auf der Insel ist das Programm ein wichtiger Schritt, um die Arbeitslosenzahlen zu senken. Die Inselverwaltung betont die Bedeutung solch aktiver Beschäftigungspolitiken, die nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern auch den Kulturbereich der Insel stärken. Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Restaurierung und Erhaltung von Kulturgütern wird die lokale Wirtschaft belebt. Zudem fördert das Programm die Qualifizierung der Arbeitskräfte, was langfristig zu einer stabileren wirtschaftlichen Lage führen kann. Die Verbindung von Kultur und Wirtschaft bietet eine nachhaltige Perspektive für die Inselbewohner und trägt zur allgemeinen Entwicklung bei.

Bedeutung für das Kulturerbe

Rayco León, Inselrat für Museen, und die Gemeinderätinnen Érica González und Lucía Darriba heben hervor, dass diese Projekte entscheidend für den Erhalt des majorerischen Kulturerbes sind. Dadurch wird Fuerteventuras Rolle als kulturelles Reiseziel weiter gefestigt. Die Projekte tragen dazu bei, das Bewusstsein für die reiche Geschichte und Tradition der Insel zu schärfen. Besucher und Einheimische können durch die restaurierten Stätten mehr über die Vergangenheit erfahren und die kulturelle Identität der Insel besser verstehen. Diese Bemühungen stärken nicht nur den Tourismus, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und den Stolz der Bewohner auf ihr Erbe.

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