Die Zahl der Raucher auf den Kanaren hat seit 2015 deutlich abgenommen. Aktuell liegt die Raucherquote bei 19,9 Prozent, während 21,7 Prozent der Bevölkerung als Ex-Raucher gelten.
Weniger Raucher- Gesundheitsprogramme auf den Kanaren
Erfolge des PAFCAN-Programms
Mehr als 19.000 kanarische Raucher haben durch das Programm zur Rauchentwöhnung, PAFCAN, Unterstützung erhalten. Dieses von der Gesundheitsbehörde der Kanaren geleitete Programm zielt darauf ab, das Rauchen zu reduzieren und die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Die Vielzahl von Krankheiten, die oft tödlich verlaufen, wird mit Programmen wie diesem bekämpft. Auch wird vor den Gefahren elektronischer Zigaretten gewarnt, die besonders für junge Menschen ein erhebliches Risiko darstellen. Die Raucherquote soll durch solche Maßnahmen weiter gesenkt werden, um die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern und das Bewusstsein für die Risiken des Rauchens zu schärfen.
Stärkung der Präventionsmaßnahmen
Die Kanarischen Inseln setzen verstärkt auf Rauchprävention, insbesondere durch das Programm ITESplus in Sekundarschulen. Dieses seit 25 Jahren bestehende Programm soll Schüler informieren und sie dazu befähigen, den verführerischen Botschaften der Tabakindustrie zu widerstehen. In diesem Schuljahr nehmen über 20.000 Schüler daran teil. Zusätzlich fördert das Programm ‚Playas sin Humo‘ rauchfreie Strände, um gesundheits- und umweltfreundliche Freizeitbereiche zu schaffen. Diese Maßnahmen tragen zur Senkung der Raucherquote bei und fördern eine gesündere Lebensweise. Durch solche Initiativen wird das Bewusstsein für die Gefahren des Rauchens gestärkt und die Raucherquote weiter gesenkt, was langfristig die Gesundheit der Bevölkerung verbessert.
Risikobewusstsein durch die WHO
Die Weltgesundheitsorganisation stellt klar, dass es keine sichere Form des Tabakkonsums gibt. Neue Produkte wie Vapegeräte werden oft als weniger schädlich eingestuft, was jedoch nicht der Realität entspricht. Gerade junge Menschen sind anfällig für diese irreführenden Werbebotschaften. Studien zeigen, dass solche Produkte schädlich sein können und den Übergang zu herkömmlichen Tabakprodukten erleichtern. In Spanien nutzen 25 % der Jugendlichen E-Zigaretten, oftmals mit Nikotin. Diese Entwicklungen beeinflussen die Raucherquote negativ und erfordern gezielte Aufklärung. Die WHO betont die Notwendigkeit, junge Menschen besser über die Risiken aufzuklären, um die Raucherquote zu senken.
Gesundheitsförderung und Ausbildung für Rückgang der Raucher
Zur Bekämpfung des Rauchens auf den Kanaren bietet das Gesundheitswesen umfangreiche Schulungen für Fachleute an. Ziel ist es, deren Fähigkeiten in der Tabakentwöhnung zu verbessern. Über 2.600 medizinische Fachleute haben an diesen Schulungen teilgenommen. Kombiniert mit der Förderung gesunder Lebensweisen durch das Programm ‚Circles of Healthy Life‘ wird eine umfassende Gesundheitspolitik verfolgt. Diese zielt darauf ab, das Rauchen nachhaltig zu reduzieren und die Raucherquote weiter zu senken, um die allgemeine Gesundheit zu fördern. Die Ausbildung von Fachleuten ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Bevölkerung und zur Senkung der Raucherquote.


