Das Rathaus von Antigua kritisiert den Mangel an medizinischer Versorgung und fordert bessere Gesundheitsdienste für die Bevölkerung.
Antigua – Fehlende Notfallversorgung – Forderung für bessere Gesundheitsdienste
Mangelhafter Gesundheitsdienst
Die Gemeindeverwaltung von Antigua äußert deutliche Kritik an der aktuellen medizinischen Versorgung im Ort. Trotz einer hohen Einwohnerzahl von mehr als 15.000 Menschen und einer alternden Bevölkerung wird dem ortsansässigen Gesundheitszentrum nicht der Status eines vollwertigen Gesundheitszentrums zugestanden. Dies verhindert die Bereitstellung eines umfassenden Notdienstes und einer medizinischen Ambulanz, was für die Sicherheitslage der Bewohner von entscheidender Bedeutung wäre. Die fehlende Anerkennung als vollwertiges Zentrum schränkt die Möglichkeiten zur schnellen und effektiven medizinischen Versorgung erheblich ein. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität der Einwohner und stellt die Gemeinde vor große Herausforderungen, die dringend angegangen werden müssen.
Versprochene Projekte bleiben aus
Bürgermeister Matías Peña García beklagt, dass trotz wiederholter Forderungen an die Gesundheitsbehörden der Kanarischen Inseln keine Fortschritte erzielt wurden. Landschenkungen und Projektskizzen in Caleta de Fuste blieben ebenfalls wirkungslos. Statt der geplanten Errichtung eines zweistöckigen Gesundheitszentrums wurde lediglich ein unzureichendes Tageszentrum ohne notwendige Gesundheitsdienste eingerichtet. Dieser Rückschritt gefährdet die notwendige gesundheitliche Vorsorge für die Bevölkerung von Antigua erheblich. Die fehlende Umsetzung der versprochenen Projekte hat das Vertrauen der Bürger in die Gesundheitsbehörden stark erschüttert und die Gemeinde in eine schwierige Lage gebracht, die dringend verbessert werden muss. Die Einwohner fordern eine rasche Umsetzung der Pläne.
Engagement des Rathauses für bessere Gesundheitsdienste
Die Gemeinde Antigua lässt nicht locker in ihrem Bestreben nach besseren medizinischen Einrichtungen. Die Sammlung von Unterschriften aus der Bevölkerung soll den Druck auf die Gesundheitsbehörden erheblich erhöhen. Mit zahlreichen Unterstützern im Rücken möchte das Rathaus eine gerechtere Verteilung von Gesundheitsleistungen erwirken. Die kommunalen Anstrengungen spiegeln den ernsten Bedarf der Bewohner nach verbesserten Gesundheitsdiensten wider. Die Gemeinde ist entschlossen, die notwendigen Veränderungen herbeizuführen, um die Gesundheitsversorgung für alle Einwohner zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Gemeinde und zeigt das Engagement der Verantwortlichen.
Gesundheit als Priorität
Bürgermeister Peña García betont, dass die Gesundheit der Bevölkerung nicht politisiert werden sollte. Er fordert, dass diejenigen, die für den Schutz der Gesundheit zuständig sind, keine Hindernisse schaffen sollten. Das Vertrauen in die Versprechen der Gesundheitsbehörden schwinde, was die Gemeinde zu einem offenen Dialog und mehr Druck in Richtung einer verbesserten Gesundheitsversorgung veranlasst. Die Gesundheit der Bürger sollte über politischen Interessen stehen, und es ist entscheidend, dass die Verantwortlichen konkrete Maßnahmen ergreifen, um die medizinische Versorgung zu verbessern und das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Dies ist von größter Bedeutung für die Zukunft.
Weiterführende Links: ayto-antigua.es


