Das Cabildo von Fuerteventura und die Regierung der Kanaren haben ein Abkommen über 35,7 Millionen Euro zur Erhöhung der verfügbaren Pflegeplätze auf der Insel geschlossen. Dieses Abkommen sieht vor, bis 2028 insgesamt 589 Pflegeplätze für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Ausbau der Pflegeinfrastruktur
Finanzierung und Ziele
Im Rahmen des Abkommens wird das Cabildo von Fuerteventura 9,2 Millionen Euro von 2025 bis 2028 bereitstellen. Die Kanarische Gemeinschaft fügt weitere 26,4 Millionen Euro hinzu. Ziel ist es, die vorhandenen Pflegeplätze von 300 auf 589 zu erhöhen. Die Präsidentin des Cabildos, Lola García, betont die Wichtigkeit dieser Maßnahmen für die Bevölkerung der Insel. Diese Investition soll die Lebensqualität der Bewohner verbessern und den steigenden Bedarf an Pflegeplätzen decken. Die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Behörden und der Regierung der Kanaren ist entscheidend für den Erfolg dieses Projekts. Die geplanten Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der alternden Bevölkerung.
Erweiterung der Pflegeplätze
Für das Jahr 2026 sind insgesamt 9.414.136,17 Euro vorgesehen. Damit sollen die Pflegeplätze auf 442 erhöht werden. Víctor Alonso, Inselrat für Soziale Angelegenheiten, hob die Bedeutung des Service zur Förderung der persönlichen Autonomie hervor, der mit 900.000 Euro gefördert wird und 134 Personen betreut. Dieser Service umfasst ein breites Spektrum an Fachkräften, die verschiedene Dienstleistungen anbieten. Die Erweiterung der Pflegeplätze ist ein wichtiger Schritt, um den Bedürfnissen der alternden Bevölkerung gerecht zu werden und die soziale Unterstützung auf der Insel zu stärken. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern.
Bestehende und neue Ressourcen
Das Cabildo unterhält mehrere Einrichtungen, darunter das Zentrum in Puerto del Rosario und das Centro Josefina Plá. Zudem sind neue Projekte wie die Residenz für psychische Gesundheit in Planung. Der Ausbau umfasst auch weitere Einrichtungen in Gran Tarajal und Costa Calma, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Diese neuen Ressourcen sollen sicherstellen, dass alle Bewohner Zugang zu den benötigten Dienstleistungen haben. Die geplanten Einrichtungen werden moderne Standards erfüllen und eine umfassende Betreuung bieten. Diese Investitionen sind entscheidend, um die Pflegeinfrastruktur der Insel nachhaltig zu verbessern und den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Zukünftige Entwicklungen
Lola García betont, dass die Betreuung der Menschen oberste Priorität hat. Durch das Abkommen sollen nicht nur bestehende Pflegeplätze erhöht, sondern auch neue geschaffen werden. Dazu zählen unter anderem die geplanten Einrichtungen in Gran Tarajal und Costa Calma. Diese Initiativen werden in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden umgesetzt. Die zukünftigen Entwicklungen zielen darauf ab, die Pflegeinfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Bewohnern der Insel eine qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um den steigenden Bedarf an Pflegeplätzen zu decken und die Lebensqualität zu erhöhen. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist dabei von großer Bedeutung.
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