Die kanarische Regierung weist darauf hin, dass die neue Ministerialverordnung viele Ferienhausbesitzer benachteiligen könnte.
Warnung vor Ministerialverordnung
Die kanarische Regierung fordert Aufhebung der Ministerialverordnung
Die Inselregierung kritisiert das neue zentrale Register für Ferienvermietungen scharf. Jéssica de León, die Rätin für Tourismus und Arbeit der Kanaren, äußerte, dass die Verordnung ineffizient sei und eine Überschreitung der Autonomierechte darstelle. Ein doppeltes Register führe zu rechtlicher Unsicherheit für die Besitzer, was die Situation weiter verkompliziere. Diese Unsicherheit könnte langfristig negative Auswirkungen auf den Tourismus und die lokale Wirtschaft haben. Die Regierung der Kanaren fordert daher eine sofortige Überprüfung und mögliche Aufhebung der Verordnung, um die Rechte der Inselbewohner zu schützen und die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Eine klare Regelung ist notwendig, um Vertrauen zu schaffen.
Technische Herausforderungen
Kürzlich fand in Madrid eine wichtige Konferenz zu diesem Thema statt, bei der De León betonte, dass die Kanaren noch immer nicht an das neue digitale System angeschlossen sind. Dies stellt für viele Hausbesitzer ein erhebliches Problem dar. Die Frist zur Meldung der Vermietungen endet am 2. März, was zusätzlichen Druck auf die Betroffenen ausübt. Viele Eigentümer sind besorgt, dass sie die Frist nicht einhalten können, was zu rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen könnte. Die Regierung der Kanaren fordert daher dringend Unterstützung, um die technischen Herausforderungen rechtzeitig zu bewältigen. Eine schnelle Lösung ist entscheidend, um die Frist einzuhalten.
Kritik am doppelten Register
Die neue Regelung sieht einen doppelten Registereintrag vor, was zu erheblichen Problemen führen kann. Was auf den Kanaren legal ist, könnte im zentralen Register als ungültig betrachtet werden, was die Eigentümer in eine schwierige Lage bringt. Darüber hinaus müssen Hauseigentümer, die die Frist verpassen, mit zusätzlichen Kosten für eine erneute Registrierung rechnen. Diese finanziellen Belastungen könnten viele Eigentümer überfordern und die Attraktivität der Ferienvermietung auf den Kanaren mindern. Die Regierung fordert daher eine Überarbeitung der Regelung, um diese Probleme zu vermeiden. Eine klare und faire Lösung ist notwendig, um die Eigentümer zu entlasten.
Große Sorge um europäische Fonds
Auf der Konferenz wurde zudem die Sorge geäußert, dass Spanien EU-Gelder aus den Next Generation-Fonds verlieren könnte, da eine effektive Koordination fehlt. De León kritisierte die fehlende staatliche Investition in die Verkehrsinfrastruktur sowie die unzureichende Umsetzung des kanarischen Wirtschafts- und Steuergesetzes. Diese Mängel könnten die wirtschaftliche Entwicklung der Kanaren erheblich beeinträchtigen. Die Regierung der Kanaren fordert daher eine bessere Zusammenarbeit mit der Zentralregierung, um sicherzustellen, dass die Inseln von den europäischen Fördermitteln profitieren und ihre wirtschaftlichen Ziele erreichen können. Eine stärkere Kooperation ist entscheidend, um den Erfolg der Kanaren zu sichern und die wirtschaftliche Zukunft positiv zu gestalten.
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