Die drei Gemeinderäte der Coalición Canaria in Antigua haben beschlossen, ihre Ämter aufzugeben. Der Grund: institutionelle Unstimmigkeiten mit Bürgermeister Matías Peña.
Hintergründe des Rücktritts
Austritt der Gemeinderäte
Die Entscheidung der CC-Gemeinderäte wurde einstimmig im lokalen politischen Rat der Partei getroffen und von der lokalen Versammlung bestätigt. Laut David Guerra, dem Sprecher der CC in Antigua, war dieser Schritt unausweichlich. Die wiederholte „institutionelle Illoyalität“ und „öffentliche Meinungsverschiedenheiten“ erschwerten die Zusammenarbeit im Rathaus erheblich. Diese Spannungen führten zu einer untragbaren Situation, die letztlich den Rücktritt der Gemeinderäte notwendig machte. Die Coalición Canaria sah keine andere Möglichkeit, als sich aus der Verwaltung zurückzuziehen, um ihre Integrität zu wahren und die Interessen ihrer Wähler zu schützen. Der Rücktritt ist ein klares Zeichen für die Unzufriedenheit mit der aktuellen politischen Situation.
Konflikte mit Matías Peña
Die Spannungen mit dem Bürgermeister von Alternativa por Antigua, Matías Peña, hatten sich in den letzten Monaten erheblich zugespitzt. Vorwürfe von Respektlosigkeit und ausbleibendem Dialog standen im Raum und belasteten die Zusammenarbeit. Auch andere Parteien wie AMF, NC und PSOE gehören dem Regierungsbündnis an, was die Situation weiter komplizierte. Die Coalición Canaria fühlte sich zunehmend isoliert und missverstanden, was die Arbeitsatmosphäre im Rathaus stark beeinträchtigte. Diese Konflikte führten zu einem Vertrauensverlust, der letztlich den Rücktritt der Gemeinderäte beschleunigte. Die Unfähigkeit, eine gemeinsame Basis zu finden, machte eine konstruktive Zusammenarbeit unmöglich.
Konsequenzen für die Verwaltung
Aufgrund der anhaltenden Konflikte legten die Verantwortlichen in verschiedenen Verwaltungsbereichen ihre Ämter nieder. Dazu gehörten die Leitung für Stadtplanung, Gesundheit, Strände und lokale Entwicklung. Die Gemeinderäte prangerten unüberwindbare Hindernisse in der täglichen Arbeit an, die durch die mangelnde Unterstützung und den fehlenden Dialog mit dem Bürgermeister entstanden. Diese Rücktritte hinterlassen eine Lücke in der Verwaltung, die schwer zu füllen sein wird. Die Coalición Canaria hofft, dass ihr Rückzug ein Weckruf für die verbleibenden Mitglieder der Verwaltung ist, um die notwendigen Änderungen vorzunehmen. Die Auswirkungen auf die laufenden Projekte und die zukünftige Entwicklung der Gemeinde sind noch unklar.
Zukunftspläne der CC
Die Vertreter der Coalición Canaria haben erklärt, dass sie ihrer Verpflichtung gegenüber den Bürgern von Antigua treu bleiben werden. Geplant ist, die Verwaltung weiterhin zu überwachen und die begonnenen Projekte zu unterstützen, um die Interessen der Gemeinde zu sichern. Dieses Engagement erstreckt sich bis Juni 2027, und die Partei ist entschlossen, trotz der aktuellen Herausforderungen eine positive Rolle zu spielen. Die Coalición Canaria wird sich darauf konzentrieren, die Transparenz und Effizienz der Verwaltung zu fördern und sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Bürger im Mittelpunkt stehen. Sie hoffen, durch ihre Bemühungen das Vertrauen der Gemeinschaft zurückzugewinnen und eine konstruktive Zukunft zu gestalten.


