Der Ayuntamiento von Pájara präsentierte die lokale Gastronomie auf dem Kongress Madrid Fusión 2026. Ziel war es, durch die kulinarischen Highlights des Gebiets die Einzigartigkeit des Ortes darzustellen.
Gastronomische Highlights aus Pájara
Präsentationen und Teilnehmer
Das Event fand im renommierten Restaurant Caluana in Madrid statt und zog zahlreiche Fachkräfte aus den Bereichen Tourismus und Presse an. Bürgermeister Alejandro Jorge war anwesend, ebenso wie verschiedene Gemeinderäte, die über die Bedeutung der regionalen Küche für die touristische und kulturelle Weiterentwicklung sprachen. Insbesondere die Vielseitigkeit der majorerischen Gastronomie wurde hervorgehoben, da sie ein breites Spektrum an Geschmäckern und Traditionen vereint. Diese Vielfalt macht die Küche von Pájara zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Identität und zieht sowohl Einheimische als auch Besucher an. Die Veranstaltung bot eine Plattform, um die kulinarischen Traditionen und Innovationen der Region zu präsentieren.
Käse und mehr
Höhepunkt des Abends war die Verkostung von Queso Majorero, wobei die Produkte von zwei örtlichen Käsereien besonderen Anklang fanden. Die Ganadería La Pared und die Quesería Caprarius zeigten ihre handwerkliche Kunst und die hohe Qualität ihrer Erzeugnisse. Diese regionale Spezialität wurde von den Gästen sehr geschätzt, da sie den einzigartigen Geschmack und die Tradition der Region widerspiegelt. Die Herstellung des Käses erfolgt nach traditionellen Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden, und trägt zur Erhaltung des kulturellen Erbes von Pájara bei. Die Gäste konnten die Vielfalt der Aromen und die handwerkliche Perfektion der Käsereien erleben.
Linsenprojekt vorgestellt
Ein weiteres Highlight war die Vorstellung eines Projekts zur Wiederbelebung der majorerischen Linse. Dieses Projekt wird von Fayna Brenes, einer bekannten Agroökologin, betreut und soll den Anbau der fast verschwundenen Linsensorte fördern. Brenes erklärte die Bedeutung dieses Projekts und die positiven Auswirkungen auf die lokale Landwirtschaft. Die Wiederbelebung dieser Linsensorte könnte nicht nur die Biodiversität fördern, sondern auch neue wirtschaftliche Möglichkeiten für lokale Landwirte schaffen. Durch die Unterstützung traditioneller Anbaumethoden wird die nachhaltige Entwicklung der Region gefördert. Das Projekt zielt darauf ab, die lokale Agrarwirtschaft zu stärken und die kulinarische Vielfalt zu erweitern.
Kreationen der lokalen Chefs
Auch die kulinarischen Kreationen der Chefs Rigoberto Almeida und Iván Rodríguez fanden große Anerkennung. Almeida präsentierte einen Brioche mit Majorera-Rind, während Rodríguez mit seinem mit Linsen gefüllten Oktopus-Cannelon beeindruckte. Diese Speisen zeigten die kreativen Ansätze der Küche und das Potenzial der lokalen Zutaten. Die Kombination traditioneller und moderner Techniken in ihren Gerichten unterstreicht die Innovationskraft der majorerischen Küche. Diese kulinarischen Meisterwerke spiegeln die Vielfalt und den Reichtum der regionalen Produkte wider und begeistern sowohl lokale als auch internationale Gäste. Die Gerichte zeigten, wie Tradition und Innovation harmonisch vereint werden können.
Weiterführende Links: Weitere Informationen zu Madrid Fusión


