Die Inselregierung von Fuerteventura erhält 250.000 Euro für die Renaturierung des Saladar de Jandía. Das Vorhaben ist Teil eines größeren Plans zur Förderung nachhaltiger Tourismusprojekte.
Renaturierung im Fokus
Investitionen in Nachhaltigkeit
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat der Inselverwaltung von Fuerteventura 249.815 Euro zur Verfügung gestellt, um die Naturalisation des Saladar de Jandía voranzutreiben. Dieses Projekt ist Teil des Plans für nachhaltigen Tourismus auf den Kanarischen Inseln und wird durch EU-Mittel finanziert. Ziel ist es, das tourismusgeprägte Modell der Region in Richtung Nachhaltigkeit zu transformieren. Die Förderung nachhaltiger Projekte ist ein wichtiger Schritt, um die Umwelt zu schützen und die natürliche Schönheit der Insel zu bewahren. Durch die Unterstützung der EU wird sichergestellt, dass die Maßnahmen effektiv und langfristig umgesetzt werden können.
Umfangreiche Maßnahmen zur Renaturierung
Zu den geplanten Maßnahmen gehört der Abriss der alten Kläranlage sowie die Wiederherstellung des natürlichen Geländes. Mit über 9.000 Quadratmetern soll das Gebiet umfassend renaturiert werden. Diese Maßnahmen stärken die Widerstandsfähigkeit des gesamten Ökosystems und rücken das Bewusstsein für den Naturschutz in den Vordergrund. Die Aktion verdeutlicht die gemeinsame Anstrengung der Behörden, wertvolle Umweltbereiche zu schützen und zu erhalten. Durch die Entfernung alter Strukturen wird die natürliche Vegetation gefördert, was zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt. Diese Maßnahmen sind entscheidend für die langfristige ökologische Stabilität der Region und sichern die Zukunft des Saladar de Jandía.
Engagement der lokalen Verwaltung
Lola García, Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, betonte die positive Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen. Das Projekt ist ein weiteres Beispiel für die anhaltenden Anstrengungen, das Territorium zu schützen und zu bewahren. Bereits jetzt wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region umgesetzt. Das Vorhaben wird mit den bisherigen Erhaltungsstrategien fortgesetzt, etwa in Form von erneuerten Einzäunungen und Schutzmaßnahmen. Die enge Kooperation zwischen den verschiedenen Verwaltungsebenen ist entscheidend für den Erfolg der Renaturierung. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig gemeinsames Handeln für den Umweltschutz ist und stärkt das Vertrauen in die gemeinsamen Ziele.
Pläne bis Mitte 2026
Der Bürgermeister von Pájara, Alejandro Jorge, begrüßt die gemeinsame Arbeit zur Erhaltung des Saladar de Jandía, einem Wahrzeichen von Fuerteventura. Geplant ist eine vollständige ökologische Wiederherstellung bis Mitte 2026. In vier Phasen wird das Gebiet renaturiert, wobei Gebäudereste entfernt und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt werden. Die Arbeiten sollen am 30. Juni 2026 abgeschlossen sein. Diese langfristige Planung ermöglicht eine gründliche und nachhaltige Umsetzung der Maßnahmen. Die schrittweise Herangehensweise stellt sicher, dass jede Phase sorgfältig überwacht und angepasst werden kann, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten.
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