Tierschutz auf Fuerteventura: Das Cabildo von Fuerteventura hat im Jahr 2025 täglich im Durchschnitt zwei wilde Tiere gerettet oder entfernt.
Aktivitäten des Cabildo Fuerteventura
Wildtiere auf Fuerteventura
Im vergangenen Jahr führten die Techniker des Umweltamts des Cabildo Fuerteventura täglich im Schnitt zwei Einsätze zur Rettung oder Entfernung von Wildtieren durch. Die höchste Anzahl an Einsätzen wurde in den Gemeinden La Oliva und Pájara verzeichnet, mit jeweils 33% und 31% der Gesamtfälle. Diese Einsätze sind entscheidend für den Schutz der lokalen Fauna und tragen zur Erhaltung der Artenvielfalt auf der Insel bei. Die kontinuierliche Überwachung und schnelle Reaktion der Umweltagenten ermöglichen es, die Tiere in Not schnell zu identifizieren und zu retten. Die Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden und Organisationen ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil dieser Bemühungen.
Tierschutz auf Fuerteventura – Erfolge des Umweltamts
Carlos Rodríguez, der Umwelt-Inselrat des Cabildo, betont die Bedeutung des Dienstes, um die Ökosysteme durch die Behandlung verletzter Tiere in der biologischen Station La Oliva und die Entfernung toter Exemplare intakt zu halten. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 647 Einsätze durchgeführt, darunter die Rettung von 454 lebenden Tieren. Diese Einsätze sind ein Beweis für das Engagement des Cabildo, die natürliche Umwelt zu schützen und die Artenvielfalt zu bewahren. Die geretteten Tiere werden in der Regel nach ihrer Genesung wieder in die Natur entlassen, was zur Stabilität der lokalen Ökosysteme beiträgt.
Einsatz für die Artenvielfalt
Herausragend waren 454 gerettete Tiere, die dank des Alarmsystems und der raschen Reaktion der Umweltagenten aufgenommen wurden. Diese Tiere sollen letztlich in die Natur zurückgeführt werden, um die Populationen zu stabilisieren. Die Gemeinde La Oliva verzeichnete mit 33% der Einsätze die höchste Aktivitätsrate, gefolgt von Pájara und Puerto del Rosario. Diese Einsätze sind entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt auf der Insel, da sie dazu beitragen, bedrohte Arten zu schützen. Die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Organisationen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für den Erfolg dieser Bemühungen und trägt zur Erhaltung der Biodiversität bei.
Diversität der Interventionen
Die 647 geretteten oder entfernten Tiere des Jahres 2025 gehörten 85 verschiedenen Arten an. Darunter finden sich die meisten Maßnahmen bei Sturmtauchern, Mittelmeermöwen und Unechten Karettschildkröten. Besondere Aufmerksamkeit galt der Schwalbenart und der Türkentaube aufgrund ihrer erhöhten Verletzbarkeit. Diese Vielfalt an Interventionen zeigt die Breite der Herausforderungen, denen sich das Umweltamt stellen muss, um die Tierwelt auf Fuerteventura zu schützen. Die Bemühungen, diese Arten zu retten und zu rehabilitieren, sind entscheidend für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und die Förderung eines gesunden Ökosystems auf der Insel. Durch gezielte Maßnahmen wird die Artenvielfalt nachhaltig unterstützt.



