Die Guardia Civil in Las Palmas hat elf Personen wegen illegalen Besitzes und Transports von entzündlichen Stoffen festgenommen. Dabei wurden 7.500 Liter Treibstoff beschlagnahmt, der für den Drogenschmuggel vorgesehen war.
Details der „Petaqueo“-Operationen
Erfolgreiche Operationen gegen „Petaqueo“
In den vergangenen Wochen hat die Guardia Civil mehrere erfolgreiche Operationen gegen das sogenannte „Petaqueo“ durchgeführt. Diese Aktionen zielten auf den illegalen Transport großer Mengen von Treibstoff ab, der zur Unterstützung von Drogenschmuggeloperationen auf See verwendet wird. Insgesamt konnten die Beamten 7.500 Liter Treibstoff beschlagnahmen und elf Personen festnehmen. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens in der Region. Die Guardia Civil arbeitet eng mit anderen Sicherheitsbehörden zusammen, um die kriminellen Netzwerke zu zerschlagen und die Sicherheit auf See zu gewährleisten. Die beschlagnahmten Mengen zeigen das Ausmaß der Bedrohung, die von diesen Aktivitäten ausgeht.
Verstärkte Maßnahmen in Lanzarote
Auf Lanzarote konnten die Sicherheitskräfte in der Nacht des 24. Dezember eine bedeutende Operation zur Betankung eines Schnellboots erfolgreich unterbrechen. Dabei wurden über 1.250 Liter Treibstoff sichergestellt und eine Person festgenommen. Die Aktion fand in der Nähe von Punta Mujeres statt, einem Ort, der aufgrund von Beobachtungen als potenzieller Schauplatz einer bevorstehenden Schmuggelaktion identifiziert wurde. Die Guardia Civil hat ihre Präsenz in der Region verstärkt, um solche illegalen Aktivitäten zu unterbinden. Diese Maßnahmen sind Teil einer größeren Initiative, um die Küstenlinie vor kriminellen Aktivitäten zu schützen und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Aktiver Einsatz auf Fuerteventura
Auch auf Fuerteventura wurde die Guardia Civil aktiv und konnte eine geplante Betankung von Schnellbooten in der Nähe von Morro Jable vereiteln. Die Beamten entdeckten dabei 3.200 Liter Treibstoff und konnten sechs Personen verhaften. Diese Operation verhinderte den geplanten Drogenschmuggel entlang der Küstenlinie und zeigte die Entschlossenheit der Guardia Civil, gegen solche kriminellen Aktivitäten vorzugehen. Die Sicherheitskräfte setzen auf eine Kombination aus Überwachung und gezielten Einsätzen, um die kriminellen Netzwerke zu stören. Die beschlagnahmten Mengen verdeutlichen die Ernsthaftigkeit der Bedrohung, die von diesen Aktivitäten ausgeht. Die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Strategie.
Wachsende Bedrohungen durch Petaqueo
Das „Petaqueo“ stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, da es den Transport großer Mengen Treibstoffs ohne Sicherheitsmaßnahmen beinhaltet, was ein erhebliches Risiko für die öffentliche Sicherheit bedeutet. Die Guardia Civil bezeichnet diesen Trend als Teil einer Anpassungsstrategie krimineller Netzwerke zur Unterstützung von Drogenschmuggel von Südamerika und Afrika nach Europa. Diese Netzwerke nutzen die geografische Lage der Kanarischen Inseln als strategischen Punkt für ihre illegalen Aktivitäten. Die Guardia Civil hat ihre Bemühungen verstärkt, um diese Bedrohung einzudämmen und die Sicherheit der Region zu gewährleisten. Durch den Einsatz moderner Technologien und internationaler Zusammenarbeit sollen diese kriminellen Aktivitäten effektiv bekämpft werden. Die Öffentlichkeit wird ebenfalls sensibilisiert, um verdächtige Aktivitäten zu melden.
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