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Umweltbeamte stellten Wilderer in Roque del Moro

Umweltbeamte des Cabildo von Fuerteventura stellten drei Wilderer im Naturschutzgebiet Jandía. 30 kg Muscheln wurden während der Schonzeit beschlagnahmt. Wo und wann sind die Gebiete der Schonzeiten sind findet ihr im Beitrag.

Wilderer im Naturschutzgebiet Jandía mit 30 kg Muscheln gestellt

Wilderer während der Schonzeit auf Muschelfang

Umweltagenten des Cabildo von Fuerteventura haben im Rahmen der Umweltüberwachung gegen Wilderei und Muschelfischerei drei Wilderer im Gebiet Roque del Moro im Naturschutzgebiet Jandía gestellt. Die Vorfälle ereigneten sich Mitte Juni. Während der Schonzeit wurden bis zu dreißig Kilogramm Muscheln beschlagnahmt, die von den Wilderern gefangen wurden. Das Umweltministerium möchte die Öffentlichkeit dazu aufrufen, Verantwortung für den Schutz der verschiedenen Arten zu übernehmen, die das Ökosystem Mallorcas ausmachen. Es erinnert außerdem daran, dass der illegale Muschelfang während der Schonzeit im kanarischen Fischereigesetz als schwerwiegende Verwaltungssanktion eingestuft ist, die zu Geldstrafen zwischen 301 und 60.000 Euro führen kann. Ein Rückfall in dieses Vergehen kann auch zu strafrechtlichen Sanktionen führen.

Geografische und zeitliche Verbote

Aufgrund des Rückgangs der Populationen einiger Arten, die traditionell und auch heute noch Gegenstand der Muschelfischerei sind (Napfschnecken, Barrakudas, einige Krebse usw.), wurden eine Reihe von geografischen und zeitlichen Schonzeiten eingerichtet. Diese Maßnahmen sollen einen weiteren Rückgang der Populationen verhindern und ihre Erholung erleichtern. Die geografische Schutzzone betrifft bestimmte Gebiete auf jeder Insel, in denen der Fang von Napfschnecken (Weiße Napfschnecke (Patella ulyssiponensis aspera), Schwarze Napfschnecke (Patella candei crenata) und Krauskopfschnecke (Patella rustica, oder Patella piperata)), Burgunder (Gewöhnlicher Burgunder (Phorcur (=Osilinus) atratus) und Männlicher Burgunder (Phorcur (=Osilinus) sauciatus)) und Gewöhnlicher Igel (Paracentrotus lividus) ganzjährig verboten ist.

Interaktive Karte der Schutzgebiete

Umweltbeamte stellten Wilderer in Roque del Moro
Screenshot GrafCan seite vedas

Die geografischen Schutzgebiete kannst du auf der interaktiven Karte unten sehen. Die vorübergehenden Schonzeiten werden so festgelegt, dass die Laichzeiten der betreffenden Arten eingehalten werden.

Zwischen dem 1. Dezember eines jeden Jahres und dem 30. April des darauffolgenden Jahres (einschließlich): Auf allen Inseln dürfen keine Napfschnecken (Lapa) und Quappen gefangen werden.

Zwischen dem 1. Juli und dem 30. September dürfen auf Fuerteventura keine Napfschnecken (Lapa) gefangen werden.

Zwischen dem 1. Dezember eines jeden Jahres und dem 31. März des Folgejahres einschließlich: Es ist nicht erlaubt, schwarze Krebse (Grapsus adscensionis) und weiße Krebse (Plagusia depressa) sowie Köderkrabben (Percnon gibbesi (Percnon gibbesi), Xantho spp. und Pachygrapsus spp.) zu fangen. Diese Schonzeit gilt nicht für Krebse, die als Köder in der Berufsfischerei oder bei der Freizeitmuschelfischerei auf der Insel El Hierro verwendet werden.

Schonzeiten für Kanarische Muscheln

Vom 1. April bis einschließlich 30. Juni und vom 1. September bis einschließlich 30. November dürfen keine Kanarischen Muscheln (Perna perna) gefangen werden (Erlass 134/1986 vom 12. September 1986 zur Regelung des Muschelfangs von Kanarischen Muscheln), außer auf Fuerteventura, wo der Fang ganzjährig verboten ist (Erlass vom 16. Juli 2004, der eine Schonzeit für den Muschelfang von Kanarischen Muscheln vor der Küste der Insel Fuerteventura festlegt).

weiterführende Links: interaktive Karte

Ingo Töpfer
Ingo Töpfer
Mein Name ist Ingo und ich bin der Headman von Fuerteventura.News und Radio Sol FM Ftv. , also Chef-Redakteur, Chef-Reporter, Chef-Techniker, Chef-Programmierer und verantwortlich für alles, was mit diesen Seiten zu tun hat. Weitere Berufsbezeichnungen könnten auch sein: Mädchen für alles, Direktor, Herausgeber und was euch sonst noch so einfällt. Die Hauptsache ist, dass euch die Informationen die wir hier zusammentragen hilfreich erscheinen mögen.
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