Mittwoch, Februar 4, 2026
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Wirtschaftshilfen auf den Kanaren gegen Schattenwirtschaft

Die Inselregierung der Kanaren hat neue finanzielle Hilfen angekündigt, um gegen die Schattenwirtschaft vorzugehen.

Neue Fördermittel zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft

Hilfe für öffentliche und soziale Organisationen

Die Kanarische Inselverwaltung hat kürzlich eine Förderung von 255.000 Euro ausgeschrieben, die sich an öffentliche Körperschaften und gemeinnützige Organisationen richtet. Diese sollen Projekte zur Eindämmung der Schattenwirtschaft durchführen. Laut dem veröffentlichten Dokument im Boletín Oficial de Canarias zielt die Initiative darauf ab, die negativen Auswirkungen irregulärer Beschäftigungsverhältnisse zu mindern. Die Förderung soll dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität zu erhöhen und die sozialen Bedingungen auf den Inseln zu verbessern. Durch die Unterstützung von Projekten, die sich mit der Schattenwirtschaft auseinandersetzen, wird ein nachhaltiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region geleistet. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um langfristig positive Effekte zu erzielen.

Förderungen für Projekte im Jahr 2026

Die Fördermittel sind für Projekte vorgesehen, die im Jahr 2026 umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Risiken von Schwarzarbeit aufzuklären und Unterstützungswege durch Beratungsangebote zu schaffen. Laut José Ramón Rodríguez, dem Direktor der Beschäftigungsbehörde, sind diese Hilfen entscheidend für die Transparenz im Arbeitsmarkt. Die Projekte sollen nicht nur informieren, sondern auch praktische Lösungen bieten, um die Schattenwirtschaft zu reduzieren. Durch gezielte Aufklärungskampagnen wird das Bewusstsein für legale Beschäftigungsverhältnisse gestärkt, was langfristig zu einer stabileren Wirtschaft beiträgt. Diese Initiativen sind ein wichtiger Schritt zur Förderung der regionalen Wirtschaft.

Bedingungen für die Antragsstellung

Berechtigt, einen Antrag zu stellen, sind Organisationen, die sich der wirtschaftlichen und sozialen Interessenvertretung widmen. Je Antragsteller kann jedoch nur ein Projekt gefördert werden, wobei die maximale Fördersumme 24.000 Euro beträgt. Jede Initiative soll mindestens 10.000 Euro erhalten, um effektiv gegen die Schattenwirtschaft vorzugehen. Die Projekte müssen klar definierte Ziele und Maßnahmen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft enthalten. Die Antragsteller sind verpflichtet, regelmäßige Berichte über den Fortschritt ihrer Projekte einzureichen, um die ordnungsgemäße Verwendung der Mittel sicherzustellen. Diese Berichte gewährleisten Transparenz und Effizienz. Die Einhaltung dieser Bedingungen ist für den Erfolg der Projekte entscheidend.

Bewerbungsprozess startet diese Woche

Interessierte Organisationen haben ab diesem Dienstag 15 Werktage Zeit, um ihre Anträge online über das Portal der Inselverwaltung einzureichen. Die selektierten Projekte werden dazu beitragen, Anlaufstellen für Beschwerden zu schaffen und die Bevölkerung über die Gefahren von Schwarzarbeit aufzuklären. Der Bewerbungsprozess ist darauf ausgelegt, Transparenz und Fairness zu gewährleisten. Alle eingereichten Anträge werden von einem Gremium geprüft, das die Projekte nach festgelegten Kriterien bewertet. Die ausgewählten Projekte sollen einen nachhaltigen Einfluss auf die Reduzierung der Schattenwirtschaft haben und die wirtschaftliche Entwicklung der Kanaren fördern. Diese Maßnahmen sind entscheidend für den Erfolg.

Weiterführende Links: Informationen GobCan

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